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Galopp: Mülheimer Trainer nutzen ersten Renntag vor der Haustür

Vier Chancen auf Heimsieg zum Saisonstart am Raffelberg.


Für die Mülheimer Trainer könnte es beim ersten Renntag des Jahres auf der Galopprennbahn am Raffelberg am Samstag (erster von insgesamt acht Starts um 11.35 Uhr) angenehmer kaum sein. „Aus dem Stall direkt auf die Rennbahn“ lautet das Motto. Für Pferde und Aktive hat das gleich mehrere Vorteile. Die stressige Anreise entfällt, Transportkosten werden gespart. Kein Wunder also, dass insgesamt vier Mülheimer Trainer bei der Saisoneröffnung dabei sind – und gleich auf einen Heimsieg hoffen dürfen.

Für den ersten Mülheimer Erfolg des Jahres 2017 könnte Yasmin Almenräder sorgen. Die Mülheimer Trainerin, die am Raffelberg für insgesamt 34 Startpferde verantwortlich ist, sattelt einen ihrer Schützlinge. Der vierjährige Wallach Southern Comfort nimmt als Saisondebütant den „Prix Nancy“, ein 4.000 Euro-Rennen über 2.000 Meter, in Angriff.

Als Jockey für Southern Comfort aus dem Besitz des Stalles Turffighter (Petra Wirth/Waghäusel) wurde der Belgier Stephen Hellyn (Wortegem) verpflichtet. Er kennt den Wallach bereits aus dem Training. Southern Comfort steht am Raffelberg vor seinem ersten Start in Deutschland. Bisher lief der Wallach ausschließlich in Frankreich. Seine Bilanz ist eher durchwachsen. Erst einmal verdiente er Geld für seine Besitzerin. In einem mit 20.000 Euro dotierten Rennen über 2.500 Meter in Le Croisé-Laroche belegte er Rang vier. Als Prämie wurden 2.000 Euro bezahlt. Bei den anderen drei Versuchen im Nachbarland blieb Southern Comfort außerhalb der Geldränge.

Eigentlich sollte der vierjährige Wallach schon etwas früher in die Saison einsteigen. „Das hatte allerdings eine kleinere Verletzung am Bein verhindert“, so Almenräder, die ihren Schützling nun auf der Heimatbahn einem Form-Test unterziehen möchte. „Die Trainingseindrücke waren positiv. Wir denken, dass er vom Start am Samstag profitieren wird. Danach wollen wir den Blick wieder in Richtung Frankreich richten.“

Neben Yasmin Almenräder nutzen auch noch drei weitere am Raffelberg beheimatete Trainer die Möglichkeit, ihre Pferde ohne Reisestrapazen und unter bestens bekannten Bedingungen an den Start zu bringen. Jens Hirschberger schickt die Debütantin Zaletta unter Jockey Filip Minarik (Köln) in das mit 5.100 Euro dotierte Auftaktrennen für Dreijährige. Der britische Trainer-Routinier Bruce Hellier hofft auf ein gutes Abschneiden von Warm Reception in einem 6.000 Euro-Rennen. Jockey ist Maxim Pecheur aus Saarbrücken.

Eine weitere Chance auf einen Mülheimer Heimsieg bei der Saisonpremiere besitzt Julia Römich, die mit ihrer bereits achtjährigen Stute Kazzira (Jockey: Tommaso Scardino/Viernheim) in einer mit 5.200 Euro dotierten Prüfung angreift.

Kazzira, die Julia Römich auch gehört, bekommt es mit gleich 14 Kontrahenten zu tun. Das Kombinieren könnte sich für die Wetter allerdings lohnen. Schließlich wird im „Preis des Vorstandes des Mülheimers Rennverein Raffelberg“ auch die Viererwette mit einer garantieren Auszahlung in Höhe von 10.000 Euro ausgespielt.

Für die Aktiven gibt es in dem mit 7.500 Euro dotierten „Prix Toulouse“ die größten Verdienstmöglichkeiten bei der Mülheimer Saisoneröffnung. Allein an den Besitzer des Siegers werden 3.750 Euro überwiesen. Der Mülheimer Jockey Michael Cadeddu ist in dieser 1.400 Meter-Prüfung mit dem siebenjährigen Wallach Dieu Merci aus dem Trainingsquartier des Dortmunders Ralph Schaaf am Start.

Insgesamt werden am Samstag in Mülheim bei acht Rennen 44.800 Euro an Preisgeldern ausgeschüttet. 81 Pferde wurden angemeldet.

Bildunterschrift:
Galopper-Trainerin Yasmin Almenräder kann bei der Mülheimer Saisoneröffnung am Samstag mit Southern Comfort für einen Heimsieg sorgen.

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