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RL West: Alemannia-Trainer Kilic wechselt Sieg ein

Traditionsverein nach 3:1 gegen SV Rödinghausen weiter unbesiegt.
Der Traditionsverein und frühere Bundesligist Alemannia Aachen bleibt in der Regionalliga West unbesiegt. Nach zwei Unentschieden zu Saisonbeginn fuhren die Schwarz-Gelben am 3. Spieltag mit dem 3:1 (1:0) gegen den SV Rödinghausen den ersten Dreier ein und kletterten mit jetzt fünf Punkten auf den vierten Tabellenplatz.

Vor 5700 Zuschauern im Tivoli-Stadion markierte Junior Torunarigha (33.) per Kopfball den Aachener Führungstreffer. SVR-Trainer Alfred Nijhuis reagierte zur Pause mit zwei Wechseln, brachte mit Konstantin Möllering und Daniel Latkowski frische Offensivkräfte. Das sollte sich zunächst auszahlen. Tobias Steffen (66.) traf aus 20 Metern sehenswert zum Ausgleich.

Dann aber bewies Aachens Trainer Fuat Kilic (Foto) ein noch glücklicheres Händchen. Erst sorgte „Joker“ Arda Nebi (81.) für die erneute Führung. Dann wurde der ebenfalls eingewechselte Emre Yesilova im Rödinghauser Strafraum zu Fall gebracht und Mergim Fejzullahu (85.) verwandelte den fälligen Strafstoß zum 3:1-Endstand.

Der aktuelle West-Meister FC Viktoria Köln zeigte sich von der ersten Niederlage (2:3 in Rödinghausen) gut erholt, meldete sich mit dem 3:1 (2:1) beim zuvor noch unbesiegten SC Wiedenbrück zurück. Viktoria-Kapitän Mike Wunderlich (7./79.) hatte mit zwei Toren entscheidenden Anteil am Auswärtserfolg. Außerdem traf Kemal Rüzgar (45.) für die Kölner. Abwehrspieler Julian Wolff (12.) gelang der zwischenzeitliche Ausgleich. Die Wiederbrücker verloren nicht nur die Partie, sondern auch ihren Mittelfeldspieler Stipe Batarilo-Cerdic, der wegen Schiedsrichter-Beleidigung die Rote Karte sah (55.).

Dritter Sieg im dritten Spiel für Ligaprimus Fortuna

Die U 23 von Fortuna Düsseldorf verteidigte mit dem 2:1 (2:0) gegen Neuling Westfalia Rhynern, dem dritten Sieg im dritten Saisonspiel, erneut die Tabellenführung. Nach drei Partien kommt das Team von Trainer Taskin Aksoy auf optimale neun Punkte und 9:2 Tore.

Emmanuel Iyoha (5.) und Karlo Majic (44.) brachten die Landeshauptstädter vor der Pause auf die Siegerstraße. Mathieu Bengsch (69.) konnte für die weiterhin sieglosen Gäste aus Hamm (ein Zähler) nur noch verkürzen. In der Schlussphase drängte Rhynern auf den Ausgleich, nutzte aber die sich bietenden Chancen nicht.

Fortuna-Trainer Aksoy konnte erneut auf mehrere Spieler aus dem Profikader zurückgreifen, darunter auch die beiden Torschützen Iyoha und Majic sowie erstmals auch der 34-jährige Routinier Axel Bellinghausen.

Der Wuppertaler SV bleibt ebenfalls ungeschlagen, hat nach dem souveränen 3:0 (2:0) gegen Aufsteiger FC Wegberg-Beeck sieben Punkte auf dem Konto und hält als neuer Tabellenzweiter Anschluss an die Spitze.

Gino Windmüller (2.) sorgte vor 2108 Besuchern im Stadion am Zoo für die frühe Führung, Kevin Hagemann (37.) baute den Vorsprung nach einem missglückten Rückpass der Gäste noch vor der Pause aus. Erneut Hagemann (89.) beseitigte in der Schlussphase auch die letzten Zweifel am WSV-Erfolg. Für Schlusslicht Wegberg-Beeck war es im zweiten Saisonspiel die zweite Niederlage.

Garcia rettet RWO spätes Remis gegen Verl

Rot-Weiß Oberhausen musste sich gegen den SC Verl mit einem 1:1 (0:0) begnügen, sicherte das Remis allerdings erst kurz vor Schluss. Rafael Garcia (90.+2) glich in der Nachspielzeit vor 1567 Zuschauern den Vorsprung der Ostwestfalen durch Patrick Choroba (52.) aus. Die Verler schrammten dadurch nur knapp an ihrem ersten Dreier vorbei.

Die U 23 von Borussia Dortmund landete mit dem 2:1 (1:1) gegen die SG Wattenscheid 09 im zweiten Versuch den ersten Saisonsieg. Der frühere Junioren-Nationalspieler Patrick Pflücke (28.), der erst vor Saisonbeginn vom FSV Mainz 05 II zum BVB gewechselt war, traf auch in seinem zweiten Spiel für die Dortmunder, brachte die Gastgeber per Freistoß 1:0 in Führung. Die Wattenscheider antworteten jedoch schnell. Nach einer Freistoßflanke von Manuel Glowacz war Abwehrspieler Felix Clever (36.) mit dem Kopf zur Stelle.

Erst in der Schlussphase fiel die Entscheidung: Nach einer Ecke beförderte BVB-Innenverteidiger Oliver Steurer (87.) die Kugel ebenfalls per Kopfball in die Maschen. Die Gäste haben nach drei Partien erst einen Zähler auf dem Konto.

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