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Rot-Weiss Essen: Es gibt reichlich Gesprächsbedarf

Sportbeirat und Aufsichtsrat tagen in dieser Woche.
Anspruch und Wirklichkeit liegen beim Traditionsverein Rot-Weiss Essen wieder einmal weit auseinander. Oben mitspielen wollte RWE, die Realität sieht nach dem enttäuschenden 1:1 gegen den FC Wegberg-Beeck ganz anders aus. Nach sieben Punkten aus sieben Partien ist die Abstiegszone gerade einmal zwei Zähler entfernt und die Konkurrenz hat teilweise noch Nachholspiele in der Hinterhand. Das Remis gegen den Neuling vor 5.337 Zuschauern, Tiefstwert in dieser Saison, war die vierte Begegnung in Folge ohne Sieg. Trotz zwischenzeitlicher RWE-Führung waren die Gäste dem Dreier phasenweise sogar deutlich näher. Bezeichnend, dass Torhüter Robin Heller das Remis festhalten musste.

Es gab reichlich Gesprächsbedarf – auf allen Ebenen. Nach dem Spielende diskutierten etwa der arg in die Kritik geratene Trainer Sven Demandt und die Mannschaft mit aufgebrachten Fans am Zaun. „Ich verstehe die Leute“, sagt Sport-Chef Jürgen Lucas, der sich ebenfalls den Anhängern stellte, im Gespräch mit dem Fachmagazin kicker und MSPW. „Wir alle sind unzufrieden. Weder die Art und Weise unserer Auftritte stimmen – noch die Ergebnisse. Gegen Wegberg-Beeck hat mir auch die Körpersprache unserer Mannschaft nicht gefallen. Die Gründe dafür müssen wir jetzt in Gesprächen herausarbeiten.“

Von der Qualität des Kaders ist Lucas nach wie vor überzeugt. „Wir sind aber derzeit nicht in der Lage, sie auf den Platz zu bringen. Fakt ist: Wir haben uns selbst in diese Situation gebracht und nur wir können uns da herausziehen. Außerdem muss es uns gelingen, die Fans wieder komplett hinter uns zu bringen. Das geht nur mit überzeugenden Leistungen“, fordert der Sportdirektor.

Auch in den nächsten Tagen wird bei RWE viel geredet: Dienstag tagt – turnusmäßig – der Sportbeirat (unter anderem mit Ex-RWE-Trainer Waldemar Wrobel und Kult-Torhüter Frank Kurth), am Mittwoch der Aufsichtsrat.

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