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Traben: „Diamanten“ glänzt im Deutschland-Preis

Schwedischer Gast schnappt sich 150.000 Euro-Klassiker in Hamburg.


Der Sieg in dem mit 150.000 Euro dotierten „Großen Preis von Deutschland“ am Sonntag auf der Trabrennbahn in Hamburg-Bahrenfeld ging nach Schweden. Im Klassiker für die Vierjährigen, einem der wertvollsten Trabrennen auf deutschem Boden, setzte sich der Hengst „Diamanten“ mit Kim Eriksson im Sulky gegen elf Konkurrenten durch.

Hinter dem 21:10-Favoriten landete Generaal Bianco (65:10) für niederländische Farben auf Rang zwei. Fahrer des „Generals“ war der in Schweden tätige Österreicher Peter Untersteiner. Den dritten Platz über die 2.200 Meter-Distanz sicherte sich der aus Frankreich angereiste Django Riff (37:10), gesteuert vom belgischen „Hexenmeister“ Jos Verbeeck.

Auf einen beachtlichen vierten Platz kam der deutsche Champion Michael Nimczyk (Foto/Willich) mit der französischen 331:10-Außenseiterin Dawana.

Den mit 50.000 Euro dotierten Deutschland-Cup, ebenfalls nur den Vierjährigen vorbehalten, holte sich der holländische Champion Rick Ebbinge mit dem 36:10-Mitfavoriten Urbanio.

Zwei Volltreffer für deutschen Champion Michael Nimczyk

Deutsche Siege waren bei der hochkarätig besetzten Veranstaltung in der Hansestadt mit insgesamt 14 Rennen eher Mangelware. Michael Nimczyk schnappte sich gleich zu Beginn mit „Out Of The Slums“ eine 5.000 Euro-Prüfung.

Kurz vor dem Ende der mehr als fünfstündigen Mammutveranstaltung gewann der deutsche „Goldhelm“ mit dem fünfjährigen Wallach Skyfall das mit 20.000 Euro dotierte Kurt Hörmann-Memorial zum Totokurs von 62:10. Mit der vierjährigen Stute Senorita Diamant (699:10) landete ein weiteres von Nimczyks Vater Wolfgang in Willich trainiertes Pferd in diesem Rennen auf Rang drei.

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