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Josef Franzl: „Ich nehme die Favoritenrolle an“

Josef Franzl: „Ich nehme die Favoritenrolle an“
Josef Franzl

 

Traben: Buddenbrock-Rennen am Sonntag in Berlin-Mariendorf

Es ist der letzte Härtetest vor dem 117. Deutschen Traber-Derby: Am Sonntag wird
auf der Derby-Bahn in Berlin-Mariendorf das mit 25.000 Euro dotierte Buddenbrock-
Rennen ausgetragen. Sieben Vertreter des Dreijährigen-Jahrgangs kämpfen um viel
Prestige und eine Menge Geld. Außer Tristan Toro besitzen alle Teilnehmer eine
Nennung für das Derby. Wer im Buddenbrock-Rennen überzeugt, dürfte zum engeren
Favoritenkreis auf den Sieg im Derby zählen.

Zwei Wochen nach dem Buddenbrock-Rennen stehen zunächst am 28. und 29. Juli
die Vorläufe zum Arthur Knauer-Rennen (Stuten-Derby) und zum Deutschen Traber-Derby
auf dem Programm. Die Finals steigen dann am 4. und 5. August.

Ein Gast aus dem Süden gehört in der Hauptstadt zum Anwärter auf den Erfolg im
Buddenbrock-Rennen sowie später auch im Deutschen Tra-ber-Derby. Der von Josef
Franzl (Sauerlach) trainierte Dream Magic BE ist in dieser Saison nach drei Auftritten
noch ungeschlagen. Der größte Erfolg des Hengstes aus dem Besitz von Alois
Wegscheider (Wörgl/Österreich) und Johann Holzapfel (Anzing) war der Sieg in dem mit
25.000 Euro dotierten Diamond Way-Rennen Ende Mai auf der Rennbahn in Gelsenkirchen,
der ersten großen Bewährungsprobe für den Derby-Jahrgang.

„Die Form stimmt“, reist Franzl optimistisch nach Berlin. „Mir gefällt die Favoritenrolle und
ich nehme sie an“, sagt der Trainer und Fahrer, der mit Dream Magic BE noch ungeschlagen
ist. „Die Startnummer sieben ist zwar nicht optimal. Allerdings ist der Hengst ein Blitzstarter.
Ich gehe davon aus, dass er gleich nach dem Start in der Spitzengruppe sein wird. Dann
muss ich sehen, wie sich das Rennen weiterentwickelt. Dream Magic BE ist jedenfalls vom
Rennverlauf unabhängig.“

Insgesamt absolvierte Dream Magic BE bisher acht Starts, verdiente dabei 31.250 Euro für
seine Besitzer. Kein Pferd im Buddenbrock-Rennen weist eine höhere Gewinnsumme auf.
Nur ein einziges Mal ging der Franzl-Schützling leer aus. Im Breeders Crown-Hauptlauf für
Zwei-jährige im November 2011 in Gelsenkirchen erwischte Dream Magic BE einen schwarzen
Tag. Nach einem Fehler musste er als 15:10-Favorit sogar angehalten werden. Damals
siegte Tristan Toro, mit dem es Dream Magic BE auch Sonntag wieder zu tun bekommt.

Gesteuert wird Tristan Toro von seinem finnischen Trainer und Mitbesitzer Veijo Heiskanen.
Bei seinem letzten Auftritt in Deutschland im Diamond Way-Rennen landete der Hengst als
123:10-Außenseiter deutlich hinter Dream Magic BE auf dem fünften Platz. Im
Buddenbrock-Rennen in Berlin gilt Tristan Toro nun wieder als Anwärter auf ein größeres Stück
vom Preisgeldkuchen als noch in Gelsenkirchen.

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