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Deutscher Sieg beim Henkel-Preis der Diana

Salomina vom Gestüt Bona macht das Rennen
Jockey Filip Minarik

Mehr als 21.000 Zuschauer sahen auf der Galopprennbahn in Düsseldorf einen
Favoritensieg im Henkel-Preis der Diana, dem Deutschen Stuten-Derby. Mit Filip
Minarik im Sattel gewann das dreijährigen Stuten vorbehaltene Rennen die auf
34:10 herunter gewettete Salomina aus dem Stall von Peter Schiergen aus Köln.
Die Stute der Kölner Familie Harzheim, die ihre rennsportlichen Unternehmungen
unter dem Namen Gestüt Bona betreiben, setzte sich völlig souverän mit dreieinhalb
Längen Vorsprung auf die ebenfalls von Schiergen trainierte Nymphea unter Andreas
Suborics durch, Dritte wurde Waldtraut (Jozef Bojko) aus dem Stall von Andreas
Wöhler aus Gütersloh. Der Henkel-Preis der Diana war mit 400.000 Euro dotiert und
führte über 2200 Meter.

Salomina blieb damit beim vierten Start ihrer Karriere ungeschlagen. Sie ist jedoch
bereits an ein australisches Besitzersyndikat verkauft, ihre Zukunft ist relativ unsicher.
„Ich hoffe, dass die neuen Besitzer sie noch ein paar Wochen bei mir lassen“, meinte
Peter Schiergen. „Sie hat sich enorm verbessert und ist noch zu größeren Taten
fähig.“ Nichts zu bestellen hatten mehrere andere hoch eingestufte Teilnehmerinnen
im 13-köpfigen Feld. So kamen die für jeweils 40.000 Euro nachträglich in das Feld
gebrachten Wilddrossel und Imagery ebenso wenig in die Entscheidung wie die
mitfavorisierte Sworn Sold im Besitz des Rennvereins-Vizepräsidenten Albrecht
Woeste.

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