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Alemannia droht Auszug aus dem Tivoli

Die Gläubiger des Aachener Stadions geben bisher keine Zusage für die Nutzung des Tivoli in der nächsten Saison.

Die Aachener Fans dürfen in der kommenden Saison ihre Mannschaft wohl nicht mehr im Tivoli-Stadion anfeuern

Die Sanierung des finanziell angeschlagenen Drittligisten TSV Alemannia Aachen
hat einen erneuten Rückschlag erlitten. Wie der Verein nun bekannt gab, geben
die Gläubiger des Aachener Tivoli-Stadions keine Zusage für die Nutzung in der
kommenden Saison. Die knapp zwei Millionen Euro, die der Hauptgläubiger des
Stadions jährlich von den Kaiserstädtern verlangt, sei für Alemannia nicht zu stem-
men.

Ohne ein Stadion ist eine Lizenz aber weder für die 3. Liga noch für die Regional-
liga zu bekommen. „Ohne Spielstätte kein Spielbetrieb, ohne Spielbetrieb keine
Alemannia Aachen mehr“, sagt Professor Rolf-Dieter Mönning, vorläufiger Sachver-
walter der Alemannia. „Wir geben die Alemannia aber noch nicht auf und suchen
deshalb händeringend nach einer neuen Spielstätte in der Umgebung von Aachen.“
Die Stadt Jülich, rund 30 Kilometer östlich von Aachen gelegen, hat der Alemannia
bereits ein Angebot unterbreitet. Das Karl-Knipprath-Stadion fasst 5.000 Zuschau-
er und wäre für den Spielbetrieb geeignet. Am heutigen Mittwoch wollen die Kaiser-
städter eine Sicherheits-Begehung durchführen.

 

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