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ETB: Ernst Böhle hatte sich entschuldigt

Reaktion auf den satzungswidrigen Vereinsausschluss ist noch offen

Ernst Böhle, der langjährige Geschäftsführer von Schwarz-Weiß Essen, Mitglied des
Vereins seit Anfang Dezember 1955, überlegt noch, ob er gegen seinen Rausschmiss
aus dem Verein vorgeht. Böhle, der sich im Ton gegen den amtierenden Vorstand in
einem Zeitungsinterview vergriffen hatte, war unmittelbar vor der Mitgliederversamm-
lung aus dem Verein ausgeschlossen worden. Das stellte sich inzwischen als unzulässig
heraus, weil Böhle in dieser Angelegenheit nicht gehört worden war.

„Ich stehe zu meinem verbalen Fehler“, sagte Böhle jetzt. „Ich habe mich auch schriftlich
noch vor der Mitgliederversammlung dafür entschuldigt. Aber die Entschuldigung ist vom
Vorstand nicht angenommen worden.  Ich hänge nach wie vor am ETB. Zur Zeit überlege
ich noch, wie ich auf den Satzungsverstoß des Vorstandes in Sachen Vereinsausschluss
reagiere“, erklärte Böhle.

Inzwischen sickerte auch durch, in welchem Maße der inzwischen  aus dem Vorstand der
Fußballabteilung zurückgetretene Kaufmann Heinz Hofer (Foto) dazu beigetragen hat,
dass die drohende Insolvenz noch abgewendet werden konnte. In seinem Freundes-
und Bekanntenkreis konnte Hofer, selbst lange Jahre Sponsor der Schwarz-Weißen, mehr
als 59.000 Euro locker machen. Alleine bei der Feier zu seinem 75-jährigen Geburtstag
waren etwa 9.000 Euro für den ETB gesammelt worden.

 

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