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Matthias Sammer: „Mit Klopp war das harmlos“

BVB-Trainer hat ausgerichtet: „Alles ist in Ordnung“

Matthias Sammer, ehemaliger Spieler und erfolgreicher Trainer von Borussia Dort-
mund, nimmt bekanntlich selten ein Blatt vor den Mund. Aber jetzt tat er es doch.
So sagte der Vorstand Sport bei Bayern München zum Disput mit BVB-Trainer Jür-
gen Klopp nach dem 1:1 am 32. Spieltag: „Mit Jürgen, das war harmlos. Es war die
Szene um die Gelb-Rote Karte, Rafinha kam runter. Ich hatte das dazwischen nicht
gesehen, dass Rafinha Blaszczykowski noch einmal (etwas) angezeigt hatte. Jür-
gen Klopp hat dann ein bisschen mit Rafinha geredet, ich habe ihn darauf hinge-
wiesen, dass er mit unseren Spielern nicht reden soll. Er hat ihm aber noch einmal
das mit dem Gesicht gezeigt. Ich hab ihm dann nur gesagt, dass ich das nicht ge-
sehen habe. Wir mussten schnell weg, aber Jürgen Klopp hat ausgerichtet, dass
alles in Ordnung ist. Es war sehr emotional, aber inhaltlich korrekt.“

Sammer über das bevorstehende Champions League Finale: „Der Countdown hat
schon länger begonnen. Jetzt wird viel erzählt, wo es gar nicht so viel zu erzählen
gibt. Das Spiel wird trotzdem auf dem Spielfeld entschieden. Vorher das Geplänkel
gehört vielleicht auch dazu. Ich finde es immer noch eine außergewöhnliche Leis-
tung, dass zwei deutsche Mannschaften im Finale stehen.“

Zu den Spekulationen eines Wechsels von Lewandowski nach München: „Ich werde
mich zu der Personalie Lewandowski nicht äußern. Aus unserer Sicht ist das jetzt
nicht notwendig.“

Und über das Verhältnis zu Dortmund: „Wir sind an einem guten Verhältnis interes-
siert, aber was Dortmund wahrnimmt, das interessiert mich weniger, weil ich dafür
nichts kann. Wir gehen davon aus, dass wir ein gutes Verhältnis haben, aber Dort-
mund das im Moment anders interpretiert.“

Dann sagte Sammer die Wirrungen um den Götze-Wechsel: „Es geht doch immer
darum, dass man erfolgreich sein möchte, muss Transfers abwickeln. Und man ver-
sucht zu bestimmten Zeitpunkten, die Karten in der Hand zu behalten. Dortmund
war informiert, viele Geschichten laufen dann auch über den jeweiligen Berater. Wir
sind sogar noch auf die Wünsche der Familie Götze eingegangen. Ich finde, das war
mehr als korrekt. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe, wo uns zugeschoben wurde, das
waren wir nicht. Wir haben die Information nicht rausgegeben und ich weiß auch nicht,
wer es war. Dementsprechend war der Zeitpunkt eines persönlichen Gesprächs einfach
noch nicht gegeben. Wir haben versucht, nach unserem Vorteil zu handeln, das ist
überhaupt gar keine Frage. Wir haben uns einen anderen Zeitpunkt gewünscht.“ über
ein mögliches Trainer-Engagement von Stefan Effenberg beim FC Bayern: „Die The-
matik ist weiterhin offen. Es gibt da keine Entscheidungen. Wir denken nach wie vor
über ihn nach. Er ist interessant für uns.“

Sky-Experte Franz Beckenbauer. sagte zum Disput zwischen Jürgen Klopp und Mat-
thias Sammer: „Überrascht war ich schon. Ich hoffe nicht, dass es in Wembley so sein
wird. Dazu steht zuviel auf dem Spiel, nämlich auch die Reputation des deutschen Fuß-
balls.“

Den Götze-Transfer und den fehlenden Kontakt der Vereine kommentierte der „Kaiser“
so: „Götze ist ein Super-Transfer zu Gunsten des FC Bayern. Dass die Dortmunder nicht
begeistert sind, ist doch klar. “ Quelle: ots

 

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