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RL West: RWE empfängt WSV zum Derby

Letzter Wuppertaler Sieg an der Hafenstraße liegt 16 Jahre zurück

Mit dem brisanten Derby zwischen den „Erzrivalen“ Rot-Weiss Essen und Wuppertaler SV Borussia
wird am Freitag (ab 18.30 Uhr) der 36. Spieltag in der Regionalliga West eröffnet. Zwar ist für RWE
nach zuletzt drei Spielen ohne Sieg der Zug nach oben endgültig abgefahren, doch gegen den WSV,
der noch den einen oder anderen Zähler für den Klassenverbleib benötigt, wollen die Essener unbe-
dingt wieder ein Erfolgserlebnis. „Ein Duell mit dem WSV ist immer ein besonderes Spiel“, sagt RWE-
Trainer Waldemar Wrobel (Foto) gegenüber MSPW. „Trotz unserer dünnen Personaldecke werden wir
alles tun, um uns bestmöglich zu präsentieren“, so Wrobel. Schließlich haben die Rot-Weissen nach
dem jüngsten 1:6 vor eigenem Publikum gegen die U 23 von Borussia Mönchengladbach noch
einiges gutzumachen.

Während die Rot-Weissen unter der Woche durch einen Treffer in der Nachspielzeit noch ein 1:1 bei
der U 23 des VfL Bochum erkämpft hatten, holten die Wuppertaler beim 2:2 gegen die Sportfreunde
Siegen (nach einem 0:2-Rückstand) den ersten Zähler unter der Regie von Reinhold Fanz, der be-
reits als vierter Trainer in dieser Saison für die Bergischen verantwortlich ist. „Wir werden die noch
fehlenden Punkte für den Klassenverbleib holen, in Essen sind wir allerdings Außenseiter“, betont
Fanz im Gespräch mit MSPW.

Die Wuppertaler haben seit 1997 an der Hafenstraße nicht mehr gewonnen, im Hinspiel reichte es
trotz einer 2:0-Führung lediglich zu einem 2:2 gegen RWE. Dabei wehrte WSV-Torhüter Christoph
Semmler in der Schlussminute sogar noch einen Foulelfmeter von Essens Angreifer Marvin Ellmann
ab. Der einzige Ex-Wuppertaler im RWE-Kader, Kapitän Markus Heppke, kann wegen eines Muskel-
faserrisses nicht eingesetzt.

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