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Heinemann-Rückkehr nach Bochum perfekt

VfL-Urgestein nach zwei Jahren beim HSV wieder da.

Zurück zu den Wurzeln: Frank

Nach zwei Jahren beim Hamburger SV kehrt Frank Heinemann zurück zum VfL Bochum 1848. Die Vereinsführung und der gebürtige Bochumer haben sich auf einen Zwei-Jahres-Vertrag geeinigt. Der 48-Jährige wird Cheftrainer Peter Neururer als Assistent zur Seite stehen.

Frank Heinemann sei ein „ausgewiesener Fußball-Fachmann, der sich beim Hamburger SV noch einmal weiterentwickelt hat. Die Zeit an der Elbe und die Zusammenarbeit mit Thorsten Fink haben ihm gut getan“, so VfL-Vorstandsmitglied Heinz Knüwe. „Und die Frage nach der Identifikation mit dem VfL wird durch einen Blick auf seine Vita beantwortet.“

1976 wechselte Heinemann als Elfjähriger von der DJK Hiltrop-Bergen an die Castroper Straße. Er durchlief verschiedene Jugendmannschaften und gehörte seit 1986 dem Profi-Kader des VfL an. In Blau und Weiß bestritt der Defensivallrounder 195 Bundesliga-Spiele (14 Tore) sowie 21 Zweitliga-Spiele (1 Tor). Sein größter Erfolg als Spieler war die Teilnahme am DFB-Pokalfinale 1988 gegen Eintracht Frankfurt, das der VfL mit 0:1 verlor.

Heinemann wurde 1996 Co-Trainer der Profis und arbeitete unter anderem mit Peter Neururer und Marcel Koller zusammen. Nach der Trennung von dem Schweizer im Herbst 2009 war Heinemann Interimstrainer der Bundesliga-Mannschaft. Anschließend arbeitete er ein Jahr im Nachwuchsbereich des VfL, ehe er zur Saison 2011/12 beim Hamburger SV anheuerte.

„Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit Funny Heinemann. Er ist durch und durch Bochumer und fachlich über jeden Zweifel erhaben“, betont Cheftrainer Peter Neururer. „Ich habe selten mit jemandem zusammengearbeitet, der so akribisch und darüber hinaus für den Zusammenhalt in der Truppe so wichtig ist.“

Frank Heinemann: „Ich freue mich, wieder ein Teil des VfL Bochum 1848 sein zu dürfen. Nach meinen insgesamt 35 Jahren in Bochum kenne ich diesen Verein natürlich sehr gut. Für die Zukunft sehe ich die große Chance, mit jungen Spielern etwas aufbauen zu können und möchte dabei den VfL so gut es geht unterstützen.“

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