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FCR Duisburg bleibt in der Frauen-Bundesliga

Etatlücke von 200.000 Euro auf den letzten Drücker geschlossen

Der frühere Deutsche Meister, DFB-Pokal- und Europapokalsieger FCR 2001 Duisburg bleibt
in der Frauen-Bundesliga. Nach tagelangen Verhandlungen konnte die Vereinsführung der
„Löwinnen“ in Zusammenarbeit mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Dr. Andreas Röpke
eine Etatlücke von 200.000 Euro schließen und damit die Eröffnung des Insolvenzverfahrens
abwenden. Offensichtlich steht die Lösung auch im Zusammenhang mit dem benachbarten
MSV Duisburg, der um die Lizenz für die 3. Liga kämpft.

Die Pressemitteilung des FCR 2001 Duisburg im Wortlaut:

„Der FCR 2001 Duisburg ist gerettet und kann mit einem gesicherten, tragfähigen Etat in die
neue Spielzeit gehen! Das ist das sehr positive Ergebnis der mehrtägigen, intensiven Verhand-
lungen von Sonntag bis zum heutigen Dienstag, das Dr. Andreas Röpke, der vorläufige Insol-
venzverwalter, jetzt verkünden konnte. Im Zuge dieser Gespräche, in denen es auch um die
finanziellen Probleme des MSV Duisburg ging, ist es tatsächlich gelungen, Sponsoren zu ge-
winnen, die bereit sind, die Etatlücke von 200.000 Euro zu schließen.

Insolvenzverwalter und alle Gremien des FCR 2001 bedanken sich deshalb für deren Bereit-
schaft, dem Verein zu helfen, um so die Zugehörigkeit in der Frauen-Bundesliga sicherzustellen.
Zu diesen Sponsoren gehören Unternehmen ebenso wie viele Privatpersonen, die den Löwinnen
finanzielle Unterstützung gewähren – eine erfreuliche Tatsache, für die sich der Verein schon jetzt
recht herzlich bedankt und diesen Dank auf einer Pressekonferenz am Montag auch noch einmal
angemessen wiederholen wird.

„All diese erfreuliche Hilfsbereitschaft versetzt uns jetzt in die Lage, mit einem gesicherten Etat
für die gesamte Saison in die neue Spielzeit zu gehen und weiterhin als FCR 2001 Bundesliga-
Fußball in Duisburg spielen zu können. Es ist fast unfassbar, dass wir schlussendlich doch noch
zu diesem positiven Ergebnis gekommen sind“, atmet Andreas Röpke nach diesem schwierigen,
aber letztlich erfolgreichen Rettungsversuch sichtlich auf. Klar ist aber auch, dass nunmehr der
Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zwar nicht mehr gestellt werden muss, der Verein
aber „mit dem weiterhin bestehenden Antragsverfahren in die neue Saison geht“.

Auch Hanns-Dieter Weber, dem Sport- und Jugend-Vorstand des FCR 2001, und Ferdi Seidelt,
dem Aufsichtsratsvorsitzenden, fällt ein Stein vom Herzen: „Wir sind alle glücklich und dankbar,
dass sich unsere viele, viele Arbeit der letzten Wochen, Tage und auch Nächte nun doch ausgezahlt
hat. Riesiges Danke schön an alle Sponsoren, Helfer und den Insolvenzverwalter, die es möglich
machen, dass die Tradition der Löwinnen aufrecht erhalten werden kann.“

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