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RWE-Exponate für neues DFB-Fußballmuseum

Endspielball und Wimpel werden bald ausgestellt – HSV-Kicker Bahn im Test

Rot-Weiss Essens Vorsitzender Dr. Michael Welling (links) übergab am Mittwochabend
im Essener Folkwangmuseum den Ball und die beiden Vereinswimpel vom Endspiel
um die Deutsche Meisterschaft 1955 gegen den 1. FC Kaiserslautern (4:3) als
Exponate an das neue DFB-Fußballmuseum, das Ende 2014 in Dortmund eröffnet
werden soll. Dessen Geschäftsführer Manuel Neukirchner ist selbst Essener und war
früher Pressesprecher bei Rot-Weiss. Im Kreis von RWE-Ikonen wie Otto Rehhagel
oder Werner Kik wurde an die Historie und die Tradition des Kult-Klubs erinnert.

In der Gegenwart haben die Rot-Weissen gerade mit der Vorbereitung auf die neue
Regionalliga-Saison begonnen, doch an der Hafenstraße ist bereits jede Menge los.

Beispiel Transfers: Die Wunschverpflichtung von Rechtsverteidiger Alexander Langlitz
(FC Schalke 04) verzögerte sich, weil auch Drittligist VfL Osnabrück Interesse bekundet
hatte. Inzwischen konnte RWE den Transfer aber offiziell bestätigen. Gesucht werden
außerdem noch ein Torhüter und ein offensiver Mittelfeldspieler. Nach Saher Fejzulahi
(28/zuletzt FC Aarau) wird ab Donnerstag mit Bentley Baxter Bahn (20/Hamburger SV
II) ein weiterer offensiver Mittelfeldspieler im Probetraining bei RWE getestet. Der
wechselwillige und vorerst freigestellte Torjäger Benedikt Koep hat mit anderen Ver-
einen verhandelt (u.a. KFC Uerdingen 05 sowie ein holländischer Zweitligist), ein
Abschluss steht noch aus. Rot-Weiss will die Personalie schnellstmöglich klären.

Beispiel Verletzungen: Gleich im ersten Training zog sich Abwehrneuzugang Tim
Hermes einen Riss des Syndesmosebandes zu und fällt mindestens zwei Monate aus.
Konstantin Fring pausiert wegen muskulärer Probleme, Thomas Denker (Arm-OP) und
Michael Laletin (Schulter-OP) trainieren reduziert, Maik Rodenberg (Syndesmoseband-
Riss) noch gar nicht.

Beispiel Stadion: Weil – offenbar wegen gestiegener Betriebskosten – immer noch kein
Pachtvertrag zwischen dem städtischen Stadioneigner GVE und RWE unterschrieben ist,
hat Aufsichtsrats-Chef Christian Hülsmann der Stadt vorgeschlagen, der Verein könne
das Stadion notfalls auch selbst betreiben und damit Kosten sparen. Eine Verschlechte-
rung gegenüber der Ist-Situation (52.000 Pacht in der 4. Liga) werde RWE nicht hinnehmen.

 

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