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Sechster Derby-Triumph für Andrasch Starke

Kölner Klassejockey triumphiert mit Lucky Speed für Peter Schiergen

 

Bereits zum sechsten Mal seit 1998 hat der Kölner Klassejockey Andrasch Starke das Deutsche
Derby auf der Galopprennbahn in Hamburg-Horn für sich entschieden. Mit dem 59:10-Mitfavori-
ten Lucky Speed aus dem Trainingsquartier von Peter Schiergen (Köln) ließ er die gesamte 18-
köpfige Konkurrenz in dem mit 500.000 Euro dotierten „Rennen der Rennen“ hinter sich und
bescherte dem Stall Hornoldendorf als Besitzer allein ein Preisgeld in Höhe von 300.000 Euro.
Die Besitzerfamilie Oetker aus Bielefeld weilte allerdings nicht in Hamburg, sondern im Urlaub
auf Sardinien und wurde deshalb von Ingeborg von Schubert (einer Cousine von Arend Oetker)
und ihrem Gatten Bernhard vertreten.

Lucky Speed, der zuvor schon das „Bavarian Classic“ in München-Riem gewonnen hatte, stammt
aus der Zucht des Gestüts Ittlingen von Manfred Ostermann und Janet Leve-Ostermann.

„Der sechste Derby-Sieg ist genau so schön wie der erste Triumph“, sagte Andrasch Starke. „Bei
der Entscheidung für Lucky Speed bin ich meinem Herzen gefolgt und freue mich jetzt sehr, dass
ich die richtige Wahl getroffen habe.“ Mit Empoli, dem Zweitplatzierten aus dem Kölner Oppen-
heim-Union-Rennen, kam schließlich noch ein zweiter stark eingeschätzter Derby-Starter aus dem
Schiergen-Stall, Starke gab jedoch Lucky Speed den Vozug. Empoli musste sich derweil mit dem
viermaligen Championjockey Eduardo Pedroza (Ravensberg) mit Rang 13 zufrieden geben.

In einem packenden Einlauf verwies Lucky Speed sicher mit einer dreiviertel Länge den französi-
schen Gast Tres Blue (155:10) und den krassen Außenseiter Nordvulkan (520:10) auf die nächs-
ten Plätze. Auch der Viertplatzierte, der von Jens Hirschberger in Mülheim vorbereitete US-Hengst
Quinzieme Monarque, war nicht weit geschlagen. Die Dreierwette zahlte stolze 101.245 Euro für
zehn Euro Einsatz.

Für Trainer Schiergen war es nach Boreal (2001), Schiaparelli (2006) und Kamsin (2008) auch
schon der vierte Triumph im „Blauen Band“, nachdem er zuvor als Jockey ohne Derby-Sieg ge-
blieben war. „Wir werden mit Lucky Speed noch viel Spaß haben“, so Schiergen.

Am Tag des Derbys wurden rund 1,2 Millionen Euro umgesetzt. Das waren knapp 150.000 Euro
mehr als im Vorjahr. Insgesamt wurde an den sechs Renntagen der Derby-Woche für 3,36
Millionen Euro gewettet.

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