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Preis der Diana: Eduardo Pedroza triumphiert mit Penelopa

Ex-Champion gewinnt in Düsseldorf mit der 160:10-Außenseiterin.

Mit einer großen Überraschung endete am Sonntag der „Preis der Diana“ (Deutsches
Stuten-Derby) auf der Galopprennbahn in Düsseldorf. Der Sieg im mit 400.000 Euro
dotierten Klassiker ging an die von Ex-Champion Eduardo Pedroza (Ravensberg)
gerittene 160:10-Außenseiterin Penelopa, trainiert von Miltcho Mintchev für eine
bulgarische Besitzergemeinschaft.

In einem packenden Endspurt setzte sich Penelopa gegen die britische 25:10-Fa-
voritin Secret Gesture durch. Der dritte Platz ging an die von Andreas Löwe in
Köln vorbereitete 361:10-Außenseiterin Adoya.

Trainer Miltcho Mintchev durfte sich nach seinem ersten Klassiker ebenfalls feiern
lassen: „Eddie war frei, da habe ich ihn gefragt, ob er Penelopa reiten wollte. Unsere
Stute hatte hier zweimal großes Pech. Heute lief es ganz anders. Ich bin sehr glücklich“,
kommentierte der Coach, während der Besitzer das Rennen zu Hause in Bulgarien
verfolgte. 2008 hatte Gantchev hier schon die 1.000 Guineas mit Briseida gewonnen.

Secret Gesture lief als Favoritin ein großes Rennen, auch wenn es nicht ganz reichen
sollte. Sie rettete den Ehrenplatz ganz knapp gegen die heranstürmenden Adoya und
Red Lips, die beide aus dem Stall von Andreas Löwe kamen. „Adoyas letzte Form aus
Frankreich war viel wert. Sie hat großen Speed gezeigt. Das gilt auch für Red Lips, die
leider fast von den Beinen gekommen wäre, sonst hätte sie vielleicht gewonnen“, glaubt
der Trainer. Quilita schien lange weiter zu kommen, wurde am Ende Fünfte. Der Rest hatte
keine Möglichkeit, das gilt auch für die Co-Favoritin Daytona Bay (14.), die aus der bean-
tragten Außenbox lange mitmischte, aber auch bald nicht mehr gefährlich war. Kurios:
Die Stuten auf den Plätzen eins, drei, vier und fünf werden allesamt in Köln trainiert.
Es war ein großer Tag für den deutschen Rennsport mit einem begeisterten Publikum,
der Sponsor Henkel hatte sich wie immer mächtig ins Zeug gelegt.

 

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