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RWE: „Elfer-Fluch“ trifft auch Heppke

MSPW berichtet im Kicker-Sportmagazin (15. August).

RWE-Trainer Waldemar Wrobel schaute bei den Elfmetern demonstrativ weg.

Gelassenheit statt Fehlstart ist trotz nur einem Punkt aus den ersten beiden Saisonspielen das Wort der Stunde an der Essener Hafenstraße. „Es gibt keinen zusätzlichen Druck. Die Mannschaft wird lernen, sich zu belohnen“, stellte ein entspannt wirkender RWE-Chef Dr. Michael Welling unmittelbar nach dem 1:2 im Spitzenspiel gegen den Aufstiegsfavoriten FC Viktoria Köln klar. „Nur Elfmeter können wir halt offensichtlich nicht“, fügte der seit Montag 42-Jährige im zweiten Atemzug hinzu und brachte es damit auf den Punkt.

Die mangelnde Nervenstärke bei Strafstößen, die RWE bereits in der vergangenen Saison (insgesamt vier Fehlschüsse) sechs Punkte gekostet hatte, verleiht dem Saisonstart einen faden Beigeschmack. Gegen Leverkusens U 23 (2:2) scheiterte Sturm-Neuzugang Christian Knappmann vom Punkt. In einer nervenaufreibenden Schlussphase gegen Köln versagten auch Kapitän Markus Heppke beim Stand von 1:1 im Duell mit Raphael Koczor die Nerven, nachdem er wenige Minuten zuvor den ersten Elfmeter für RWE noch eiskalt verwandelt hatte. „Ich war felsenfest davon überzeugt, dass auch der zweite Elfer sitzt. Dann hätten wir ganz sicher gewonnen. Dennoch lasse ich das Wort Fehlstart nicht gelten“, so Heppke.

Trainer Waldemar Wrobel will sich bei den Elfmeterschützen weiterhin auf keine in Stein gemeißelte Reihenfolge festlegen. „Wer sich sicher fühlt, soll schießen“, so der 43-Jährige, der sich kämpferisch gibt: „Unsere Ausgangslage ist vor der Partie bei Düsseldorf II am Samstag sicher nicht optimal. Wenn wir jedoch auftreten wie gegen die Viktoria, dann werden wir unsere Punkte machen.“ Deshalb sehen die RWE-Verantwortlichen auch nach dem langfristigen Ausfall von Cebio Soukou (Kreuzbandriss) vorerst keinen Grund, noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden. „Wir sind nicht in der Situation, dass wir umgehend reagieren müssen“, wiegelt Welling ab.

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