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Kanu-WM: Stimmungsvolle Eröffnungsfeier

Einstimmung auf die 40. Welttitelkämpfe in Duisburg An der Regattabahn in Duisburg-Wedau trafen sich am Dienstagabend ca. 1.500 Athleten und Offizielle zur Eröffnungsfeier für die 40. ICF-Kanu-Weltmeisterschaften. Bei schönstem Spätsommerwetter stimmten auf der Bühne an der Plaza die ‚BBoys Germany`mit Break-Dance der Extraklasse auf die Zeremonie ein, die voll und ganz auf die jungen Athleten ausgerichtet war. Die Breakdance-Weltmeister von 2007 beeindruckten zum Auftakt mit toller Athletik und einer spannenden Choreographie – und wurden vom begeisterten Publikum hundertfach live gefilmt. Unter Standing Ovations marschierten danach die 79 teilnehmenden Nationen einzeln mit ihren Fahnen ein und stellten diese für die Dauer der Weltmeisterschaft auf dem Regattagelände auf.

Bevor die Fahnen gehisst wurden, begrüßten Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, DKV-Präsident Thomas Konietzko und ICF-Präsident José Perurena López die Athleten. Duisburgs Oberbürgermeister freute sich vor allem, dass es Duisburg mit großer Unterstützung von allen Seiten geschafft hat, innerhalb von weniger als einemJahr die Weltmeisterschaft vorzubereiten, nachdem Rio de Janeiro die Ausrichtung zurückgegeben hatte. Die Sportstadt Duisburg sei schon zum 5. Mal Gastgeber für die Kanuten aus aller Welt.

Auch der DKV-Präsident würdigte die organisatorischen Leistungen im Vorfeld und sah die Vergabe der WM an Duisburg als gelungene Entscheidung an: „In Rio regnet es gerade, während in Duisburg die Sonne scheint.“ Es sei gelungen, die ganze Region für die WM zu begeistern, und die Organisatoren hätten sich, so Konietzko, alle Mühe gegeben, um die WM mit ihrem Begleitprogramm auch zu einem Erlebnis für die Bevölkerung zu machen.

Im emotionalsten Teil der Zeremonie trugen ehemalige Spitzenathleten zusammen mit Nachwuchskanuten des gastgebenden Vereins vom Duisburger Bertasee die Fahnen der Internationalen Kanu-Föderation ICF und die deutsche Fahne herein. Tomasz Wylenczek, Weltmeister von 2011 im C2 und Olympiasieger von Athen, wurde begleitet von Nadine Steinkamp (Weltmeisterin von 2001), Ulrich Hennicke (WM-Gold 1974) und Lutz Liwowski (WM-Gold 1998 und 1999).

Auf den feierlichen Fahneneinmarsch folgte mit ‚Herrn Niels‘ ein begeisterndes Kontrastprogramm: Der Visual Comedian präsentierte sich – auch ganz ohne Worte verständlich für die Gäste aus aller Welt – schwebend wie eine Marionette, mit Bewegungen in Zeitlupe oder im Nichts auf ein imaginäres Bord gestützt: Eine Mischung von Topathlet, Schauspieler und modernem Clown, der dem Publikum zudem noch Einblick in seine Trickkiste verrät. Die Sportler quittierten es mit anerkennendem Staunen und Riesenbeifall.

ICF-Präsident José Perurena López unterstrich in seiner Ansprache die große Verbundenheit Duisburgs zum Kanusport aus eigener Erfahrung: Er selbst habe bereits 1967 als Aktiver an Wettkämpfen in Duisburg teilgenommen. Nirgendwo sonst auf der Welt könne man auf fünf Kanu-Weltmeisterschaften an einem Ort verweisen. Er dankte allen Beteiligten, den Wettkämpfern, Offiziellen und Helfern, wünschte den Sportlern für die kommenden Tage viel Erfolg und erklärte die Weltmeisterschaft für eröffnet. Unter den Klängen der ICF-Hymne wurde die Fahne des ICF feierlich gehisst. Nach ihr schwebte unter den Klängen der deutschen Nationalhymne auch die deutsche Fahne am Mast empor.

Mit einem halbstündigen Auftritt der Band FreshMusicLive mit Frontfrau Stefanie Heinzmann klang die Eröffnungsveranstaltung locker aus, Athleten und Offizielle zeigten sich in Feierlaune, klatschten und tanzten zum Abschluss mit.

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