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Deutsche Kanuflotte mit makelloser Bilanz

Mindestens neun DKV-Boote kämpfen um Gold.

Einen kompletten Durchmarsch erreichte die deutsche Kanuflotte am dritten Wettkampftag bei der Kanu-WM in Duisburg. Von den am Freitag gestarteten zwölf deutschen Booten konnten sich alle für das Finale bzw. Semifinale am Wochenende qualifizieren.  Neun DKV-Boote haben sich bereits für die morgigen Finals qualifiziert. Ein weiteres kann sich im C1 der Frauen über 200 Meter am Morgen im Semi-Finale einen Platz fürs Finale ergattern.

Dabei freute sich das Team von Chefbundestrainer Reiner Kießler über zwei Semi-Finalsiege über 500m und zwei Vorlaufsiege im 200m -Sprint. Dazu kam die direkte Qualifikation im Vorlauf durch den Damen-Vierer über 500m am Vormittag. Den Vorlaufsieg nahmen Franziska Weber (Potsdam), Tina Dietze (Leipzig), Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) und Verena Hantl (Karlsruhe) gelassen, da auch das ungarische Boot sich in Topform präsentierte.

Der Zweier-Canadier mit Robert Nuck und Stefan Holtz paddelte gleich zweimal als erstes Boot über die Ziellinie. In ihren Rennen über 200m und 500m zeigten die Weltmeister von 2009 ihre Sprintqualitäten und paddelten über 200m zur Tagesbestzeit von 36,72 Sekunden. Stefan Holtz sagte nach dem 500m Semifinale: „Das war heute nicht volle Kraft, aber die letztem 150m haben wir durchgezogen. Wir gehen im Finale nicht an den Start, um Sechster zu werden. Den Wackler vom Vormittag dürfen wir uns jedenfalls nicht nochmal leisten.“

Über die 500m Distanz konnte Tom Liebscher mit seinem Semi-Finalsieg sich ebenso für das Finale am Sonntag qualifizieren. Nach dem Rennen über 500m sagte Liebscher: „Die ersten Meter waren ganz schön hart, aber dadurch konnte ich hinten auch etwas rausnehmen.“

Aber auch der zweite Platz durch Rendschmidt / Groß im K2, der zweite Platz durch Erik Leue im Einer-Canadier und der dritte Platz des Vierer-Kajaks mit Martin Hollstein, Kostja Stroinski, Kai Spenner und Robert Gleinert bedeuteten den Einzug in die Finalläufe am Sonntag.

Im Sprint über 200m kam zu dem Erfolg von Nuck/Holtz (C2) noch die Glanzfahrt des Olympiabootes Weber/Dietze (K2), die mit einer guten Bootslänge Vorsprung ins Ziel kamen. Aber auch die beiden zweiten Plätze von Tom Liebscher (K1) und Stefan Kiraj (C1), der dritte Platz von Ronald Rauhe und Jonas Ems (K2) und die beiden vierten Plätze durch Cathrin Dürr (C1) und Anne Knorr bedeuteten die Qualifikation für das Semifinale am Samstagvormittag.

Am Mittag feierten die Parakanuten den Abschluss ihrer Wettkämpfe in Duisburg. Dabei gewann das deutsche Team eine Goldmedaille durch Tom Kierey und eine Bronzemedaille durch Christian Mathes.

Chefbundestrainer Reiner Kießler mit seinem Fazit:

„Ich freue mich für jeden einzelnen Sportler, der es ins Finale geschafft hat. Dies ist ja nicht alltäglich. Es war auch nicht immer „trainerfreundlich“, bei manchen Rennen habe ich bis zum Schluss zittern müssen. Wir liegen mit dieser Bilanz voll im grünen Bereich. Die ganze Mannschaft hat ihre Trainingsleistungen hier bestätigt. In den Finals muss nun jedes Rennen konzentriert angegangen werden, denn der Kampf um die Medaillen ist hart, nicht selten kommt es dabei zu einem Vierkampf. Ich hoffe nicht, dass gerade wir die Vierten sind.“

 

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