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Bielefeld: Ehemaliger Bertelsmann-Chef im Gespräch

„Westfalen-Blatt“ meldet: Hartmut Ostrowski soll in den Aufsichtsrat
Nach einem Bericht des in Bielefeld erscheinenden „Westfalen-Blatt“ könnte Fußball-Zweitligist Arminia Bielefeld bald prominente Verstärkung im Aufsichtsrat bekommen. So soll der ehemalige Bertelsmann-Chef Hartmut Ostrowski als Kandidat für das Kontrollgremium im Gespräch sein. Die Zeitung schreibt weiter:

„Es hat Gespräche gegeben. Ich möchte aber betonen, dass noch nichts entschieden ist“, erklärte Ostrowski gegenüber dem „Westfalen-Blatt“. Zudem wies der 55-Jährige daraufhin, dass die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung am 18. November mit ihrer Zustimmung den Weg für eine mögliche Wahl Ostrowskis erst einmal freimachen müssten. Erste Kontakte zum DSC hatte es schon vor einiger Zeit gegeben. „Zwei Herren, die ich schätze, sind an mich heran getreten und haben mich gefragt, ob ich es mir vorstellen könnte, im Aufsichtsrat mitzuarbeiten. Ob ich es mache, steht aber noch nicht fest“, stellte Ostrowski klar.

Drei Jahre lang war der gebürtige Bielefelder Vorstandsvorsitzender der Bertelsmann AG aus Gütersloh. 2011 verließ er den Medienkonzern. Heute investiert Hartmut Ostrowski in zahlreiche Startups – neue, kleinere Unternehmen mit guten, wirtschaftlichen Perspektiven. Eine Aufgabe, die wie gemacht ist für seinen möglichen neuen Job beim aufstrebenden Zweitligaaufsteiger Arminia. Personell setzt der Klub damit weiter auf erfahrene und routinierte Gremienmitglieder, die die Konsolidierung des mit 25 Millionen Euro verschuldeten Klubs vorantreiben sollen. Ostrowski verfügt darüber hinaus über ein hervorragendes Netzwerk in die Wirtschaft, von dem auch der DSC profitieren könnte.

Aktuell gehören dem Aufsichtsrat Präsident Hans-Jürgen Laufer (Vorsitzender), Dr. David Frink (stellvertretender Vorsitzender, Gerry Weber), Vizepräsident Prof. Dr. Hermann J. Richter, Präsidiumsmitglied Bernard Kiezewski, Thomas Lauritzen (Schüco), Olaf Klötzer, Hans-Hermann Soll, Paul von Schubert, Ex-Profi, TV-Moderator Thomas Helmer sowie Klaus Meller (nicht-stimmberechtigtes Mitglied) an.

Dem Bielefelder Fußball ist Os-trowski seit Jahrzehnten verbunden. Als Stürmer stand er für den TuS Dornberg auf dem Platz. Heute ist er Hauptsponsor des Oberligisten. Das Engagement für seinen Heimatklub aus Dornberg würde Ostrowski auch als potentieller Arminia-Aufsichtsrat nicht aufgeben. „Auf keinen Fall. Sonst käme eine Aufgabe bei Arminia erst gar nicht infrage“, betonte der Unternehmer. Auch dem DSC fühlt sich die OWL-Wirtschaftsgröße seit langer Zeit verbunden: „Als Bielefelder interessiert man sich natürlich für Arminia. Ich bin seit einigen Jahren Vereinsmitglied.“

Sollte Hartmut Ostrowski sich entscheiden, für einen Aufsichtsratsplatz zu kandidieren, müssten die Mitglieder auf der JHV am 18. November zustimmen. Anschließend könnte Ostrowski von der Hauptversammlung der KGaA zum neuen Aufsichtsrat berufen werden. Voraussetzung dafür ist, dass ein anderes Mitglied des Kontrollgremiums seinen Posten zur Verfügung stellt.“

Quelle: http://www.westfalen-blatt.de/nachricht/2013-09-20-hartmut-ostrowski-soll-arminias-aufsichtsrat-verstaerken-9266816/613/

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