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„Familien-Duell“ der Schiergens am Raffelberg

Galopp Mülheim: Vinzenz Schiergen fordert älteren Bruder Dennis heraus
Trainer Peter Schiergen sieht am Samstag beim Saisonfinale auf der Mülheimer Galopprennbahn ein

Auf die Wetter beim Saisonfinale am Samstag auf der Galopprennbahn in Mülheim (erster von insgesamt sieben Starts um 14.00 Uhr) wartet vor allem im sportlichen Hauptereignis eine knifflige Aufgabe. Für das „Volmer Betonwerk-Rennen“, dotiert mit 5.550 Euro (2.000 Meter), wurden beachtliche 15 Starter angegeben. Die richtige Reihenfolge der vier Erstplatzierten zu finden, dürfte also nicht leicht werden, könnte sich aber lohnen. Die garantierte Auszahlung in der Viererwette beträgt nämlich 10.000 Euro.

Unter anderem kämpfen zwei Brüder in einem „Familien-Duell“ um den Sieg. Nachwuchshoffnung Dennis Schiergen (Köln) startet mit der vierjährigen Stute Avantaggia aus dem Trainingsquartier von Ralf Rohne (Düsseldorf). Zu seinen Gegnern zählt der dreijährige Hengst Sam, trainiert von Vater Peter Schiergen und geritten von Vinzenz Schiergen (beide Köln). Der 18-jährige Dennis Schiergen ist drei Jahre älter als sein jüngerer Bruder Vinzenz. „Trotzdem haben wir schon einige Duelle auf der Rennbahn ausgefochten. Mal hatte der eine, mal der andere die Nase vorn“, sagt Amateurrennreiter Dennis Schiergen, der in diesem Jahr schon 27 Rennen für sich entscheiden konnte.

Die Stute Avantaggia kennt Dennis Schiergen, der gerade in Köln ein Studium (Medien-, Sport- und Eventmanagement) begonnen hat, bereits von einem Start in Hannover Anfang November 2012. Damals sprang ein siebter Platz heraus. In diesem Jahr gewann Avantaggia einen ihrer acht Auftritte. „Ein unkompliziertes Pferd“, erinnert sich Dennis Schiergen noch gut. „Bei so vielen Startern wie am Raffelberg werden die Positionen hart umkämpft sein. Ich bin aber guter Dinge.“

Vinzenz Schiergen hat erst in diesem Jahr sein Renndebüt gegeben. Seit Februar war er bei insgesamt 84 Starts immerhin auch schon 17 Mal erfolgreich, zuletzt Anfang Oktober in Düsseldorf. Im „Volmer Betonwerk-Rennen“ startet er mit dem frischen Sieger Sam. Der Hengst war bei seinem jüngsten Auftritt in Hannover als 105:10-Außenseiter nicht zu bezwingen. Jockey war der aktuelle deutsche Champion Andrasch Starke (Köln). „Diese Leistung muss er jetzt noch einmal steigern“, so Erfolgstrainer Peter Schiergen, der dem Duell seiner beiden Söhne gelassen entgegen blickt. „Das machen die beiden schon.“

In blendender Form präsentierte sich zuletzt Orsella, die in Steinhagen von Annika Rosenbaum vorbereitet wird. Die fünfjährige Stute gewann ihren letzten Start in Hannover, wurde davor einmal Zweite und Erste. In Mülheim wird sie von André Best (Krefeld) geritten.

Als dreifacher Saisonsieger (bei fünf Starts) geht Awakahn aus dem Quartier von Besitzertrainerin Iris Blieschies (Köln) ins Rennen. Jockey des fünfjährigen Wallachs ist Olga Laznovska (Dormagen). Zuletzt kam Awakahn in Düsseldorf allerdings nicht über einen neunten Platz hinaus. Bessere Chancen sollten Sharano, trainiert in Düsseldorf von Ertürk Kurdu, und Twain aus dem Krefelder Trainingsquartier von Erika Mäder besitzen.

Auf einen „Heimsieg“ können gleich drei Mülheimer Trainer hoffen. Yasmin Almenräder sattelt im „Volmer Betonwerk-Rennen“ die vierjährige Stute Ante Portas, William Mongil ist mit dem fünfjährigen Wallach Ostpol vertreten und Bruce Hellier bietet die dreijährige Stute Vanessa’s Sue auf.

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