Startseite / Fußball / 3. Liga / Kieler „Fans“ zündeten Rauchbomben in Dortmund

Kieler „Fans“ zündeten Rauchbomben in Dortmund

Bundespolizei durchsuchte 130 Personen.


Einige Arbeit hatte die Polizei rund um die Drittliga-Partie zwischen Borussia Dort-
mund II und Holstein Kiel (1:1). Hier der Einsatzbericht der Polizei:


Anlässlich der Spielpaarung BVB II gegen Holstein Kiel reisten seit heute Morgen (30. November) circa 150 Fans aus dem Norden, zur Drittliga-Begegnung, nach Dortmund. Gegen Mittag erreichte ein Regionalexpress, mit zahlreichen Holstein Kiel Fans, den Dortmunder Hauptbahnhof.

Noch auf dem Bahnsteig Gleis 18 zündeten unbekannte Chaoten massiv pyrotechnische Gegenstände. Auch im Personentunnel, auf dem Weg zum Gleis 2/3, zündeten "Fans" von Holstein Kiel Pyrotechnik. Eine sogenannte Rauchbombe vernebelte den gesamten Personentunnel. Unbeteiligte Reisenden, unter denen sich auch Familien mit Kindern befanden, wurden dem gesundheitsgefährdenden Rauch ausgesetzt.

Auch auf dem Treppenaufgang zum Gleis 2/3 sowie auf dem Bahnsteig 2/3 zündeten Unbekannte drei "Rauchbomben" und weitere Pyrotechnik. Unter Begleitung von 80 Einsatzkräften der Bundespolizei wurden die Fans im Zug zum Haltepunkt Signal-Iduna-Park begleitet.

Dort wurde bei 130 Fans, auf Grund der Vorkommnisse im Dortmunder Hauptbahnhof, durch Einsatzkräfte der Bundespolizei, die Identität festgestellt und alle Personen wurden nach pyrotechnischen Gegenständen durchsucht. Während der polizeilichen Maßnahmen zündeten Unbekannte, im Schutz der Menge, weitere Pyrotechnik. Andere Tatverdächtige entsorgten ihre mitgeführte Pyrotechnik auf dem Bahnsteig. Diese wurde später durch Bundespolizisten sichergestellt.

Gegen 14:30 Uhr waren die Maßnahmen beendet. Es wurden ein Tatverdächtiger wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz, Landfriedensbruch- und gefährlicher Körperverletzung vorläufig festgenommen. Weiter wurden zahlreiche Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz, Landfriedensbruch- und gefährlicher Körperverletzung eingeleitet.

Auf Grund ihrer Handhabungsunsicherheit wurden die sichergestellten Gegenstände, durch den Bundespolizei Entschärferdienst fachgerecht entsorgt.
Personen die durch das Zünden der Pyrotechnik im Dortmunder Hauptbahnhof oder am Haltepunkt Signal-Iduna-Park verletzt wurden, werden gebeten, sich mit der Bundespolizei unter der kostenfreien Servicenummer 0800 6 888 000 in Verbindung zu setzen.

Das könnte Sie interessieren:

SC Paderborn: Lukas Kwasniok wird Baumgart-Nachfolger

39-jähriger Fußball-Lehrer kommt vom 1. FC Saarbrücken.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.