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GE: Rudi Assauer-Award erstmals verliehen

Einsatz für Alzheimer-Patienten und Demenzkranke wird gewürdigt

So wurden jetzt erstmals fünf vorbildliche Projekte mit dem „Rudi Assauer-Award“ ausgezeichnet. Der erste Preis, dotiert mit 4.000 Euro, ging dabei an die Alzheimer Geschellschaft Baden-Württemberg und die Sportvereinigung Stuttgart-Feuerbach, die unter dem Motto „Bewegung – auch für den Kopf“ spezielle Sportangebote sowie Bewegungs- und Beschäftigungstherapien für Demenz-Erkrankte entwickelt haben und schon seit Jahren anbieten. „Es ist für uns ein bewegender Moment, diesen Preis entgegen zu nehmen. Das macht uns viel Mut“, so Sabine Fels (auf dem Foto links) und Kerstin Zentgraf, die sich mit ihrem Stuttgarter Projekt beworben hatten.

Auf Platz zwei (3.000 Euro) kam die Bochumer Initiative „Demenz unter dem Schirm des Quartiers“, die sich für die Alltagsbegleitung von betroffenen Patienten innerhalb der Nachbarschaft einsetzt. Mitarbeiter der Caritas Gelsenkirchen, die ein Angebot für demenzkranke Männer zum Thema Fußball („Ein Leben lang Schalke“) entwickelt hatten (Platz drei/2.000 Euro), wurden ebenso geehrt wie die Alzheimer Gesellschaft München, die für Betroffene und Angehörige Reisen nach Frankreich organisiert (Platz vier/1.500 Euro).

Videospiele für Demenzkranke werden entwickelt

Auch in die Zukunft will die „Rudi Assauer-Initiative“ mit ihrer neuen Preisverleihung investieren. Denn Münchner Studenten, die ebenfalls zu den Preisträgern gehören (Platz fünf/1.000 Euro), entwickeln aktuell besondere Videospiele für Demenzkranke. Sie sollen möglichst bis 2015 auf den Markt kommen.

Die Alzheimer Gesellschaft Gelsenkirchen, die ebenso wie die „Rudi Assauer-Initiative“ eng mit dem FC Schalke 04 zusammenarbeitet, kam außerdem in den Genuss einer Einzelförderung in Höhe von 500 Euro. Steffi Schmidt, die sich in ihrem ZDF-Film „Ich will mich nicht vergessen“ mit Rudi Assauers Alzheimer-Erkrankung auseinandergesetzt hatte, erhielt den undotierten Medienpreis.

Einziger Gesellschafter der „Rudi Assauer-Initiative“ ist das Elisabeth-Krankenhaus in Essen mit seiner Memory-Klinik zur Behandlung von Demenz- und Alzheimer-Erkrankungen. „Alle Personen, die sich in der Initiative engagieren, arbeiten ehrenamtlich. Es entstehen keinerlei Personalkosten. Wir finanzieren unsere Aktivitäten ausschließlich aus Spenden und aus der Einlage des Gesellschafters“, so Dr. Dirk Albrecht, Geschäftsführer des Elisabeth-Krankenhauses: „Mit unserer Initiative wollen wir aufklären und unterstützen. Angst und Abwendung sollen durch Wissen und Konzeption ersetzt werden.“

Kontakt:

Rudi Assauer
Gemeinnützige Initiative
Demenz und Gesellschaft (GID) GmbH
Hamtorstr. 16
41460 Neuss
Fon 02131 75289-61
Fax 02131 – 7528965
e-mail: info@ipov-online.de

 

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