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Essen: Günter Barchfeld ist jetzt runde „80“

Ex-RWE-Zeugwart ist seit 1. August 1948 Mitglied bei Rot-Weiss

Immer ganz nah am rot-weissem Geschehen dabei: Günter Barchfeld

Als die Mannschaften auf das Feld liefen, kam der Auftritt von Schiedsrichter Markus Merk: „Das geht nicht. Die Trikots sind sich zu ähnlich, müssen gewechselt werden.“ Barchfeld wurde aschfahl. Und mit einem Schlag wurde ihm bewusst, dass er die vorgeschriebene Zweit-Kluft bei seiner Zeugwart-Premiere daheim in Essen gelassen hatte.

Zum Glück rettete Werner Lorant die Situation. 1860 wechselte die Trikots, trat ganz in Blau an. Die Partie begann mit drei Minuten Verspätung. Nachher nahm sich Markus Merk den Zeugwart-Anfänger Barchfeld aus Essen zur Brust: „Junger Mann, das lernen wir noch!“

Bis zu seiner Herz-Operation 2001 machte Günter Barchfeld einen guten Job als Zeugwart der „Ersten“. Sein größtes Erlebnis? „Davon habe ich drei. Als Fan dabei gewesen zu sein beim Pokal-Endspiel 1953 und beim Endspiel 1955 um die Deutsche Meisterschaft sowie als Betreuer beim Pokal-Endspiel 1994 in Berlin gegen Werder Bremen.“

Eine Operation an der Halsschlagader hat er gut überstanden. Keine Frage, für Barchfeld gilt: Einmal RWE, immer RWE!

 

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