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MSV-Frauen: Premiere mit Aus nach der Vorrunde

DFB-Hallenpokal: Zwei Remis und eine Niederlage für „Zebras“

Die Premiere der Frauenfußballerinnen des MSV Duisburg war nicht von Erfolg gekrönt. Beim DFB-Hallenpokal in Magdeburg schied die Mannschaft von Trainer Sven Kahlert (Foto – mit Spielführerin Jennifer Oster), die zum Jahreswechsel vom insolventen FCR 2001 Duisburg zu den „Zebras“ gewechselt war, bereits nach der Vorrunde aus. Trotzdem enttäuschten die Duisburgerinnen nicht. Gegen den SC Freiburg (2:2) und den FC Bayern München (0:0) reichte es jeweils zu Unentschieden, nur gegen den Triplegewinner VfL Wolfsburg (0:5) gingen die „Zebras“ leer aus und belegten mit zwei Punkten den dritten Gruppenplatz. Die weiteren NRW-Vertreter SGS Essen (Gruppensieger mit optimalen neun Punkten) und Bayer 04 Leverkusen (Gruppenzweiter mit sechs Zählern) erreichten jeweils das Viertelfinale.

In der Runde der letzten acht Mannschaften kam für die bis dahin überzeugende SGS Essen beim 0:1 gegen 1899 Hoffenheim überraschend das Aus. Bayer 04 Leverkusen schaltete dagegen den VfL Wolfsburg (4:3 nach Neunmeterschießen) aus und musste sich erst im Halbfinale dem Titelverteidiger 1. FFC Turbine Potsdam 3:4 geschlagen geben. Im Endspiel setzte sich Turbine Potsdam dann 7:6 nach Neunmeterschießen gegen den „ewigen Rivalen“ 1. FFC Frankfurt durch und feierte den erneuten Titelgewinn. Bei der 20. Auflage des DFB-Hallenpokals waren die „Torbienen“ zum siebten Mal erfolgreich.

Linda Dallmann (SGS Essen) wurde als erfolgreichste Torschützin, Lisa Schmitz (Bayer 04 Leverkusen) als beste Torhüterin und Dzsenifer Marozsan (1. FFC Frankfurt) als beste Spielerin des Turniers ausgezeichnet.

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