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Kriminalpolizei ermittelt nach Krawallen in Köln

Mehrere Personen festgenommen – Verletzter Mann ist inzwischen außer Lebensgefahr.

Nach den schweren Auseinandersetzungen im Vorfeld des Testspiels zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Schalke 04 (2:1), bei dem ein 40-jähriger Mann lebensgefährlich verletzt worden war, hat die Kriminalpolizei eine Mordkommission eingerichtet und die Ermittlungen aufgenommen. „Nach bisherigen Ermittlungen kam es gegen 14.45 Uhr auf dem Habsburgerring zu einer offensichtlich verabredeten Schlägerei zwischen mehreren Personengruppen. Bei der Auseinandersetzung war nach Zeugenangaben eine dreistellige Personenzahl beteiligt. Der lebensgefährlich verletzte Mann wurde nach notärztlicher Erstversorgung in ein Krankenhaus gebracht. Nach derzeitigem Kenntnisstand ist er mittlerweile außer Lebensgefahr“, heißt es in einem Pressebericht der Polizei.

Die Polizei Köln hat vor Ort und im näheren Stadtgebiet mehrere Personen festgenommen. Wie der „Express“ berichtet, sollen auch Dortmunder Hooligans an den Ausschreitungen beteiligt gewesen sein.

Im Rahmen eines Fan-Kongresses in Berlin nahm DFL-Geschäftsführer Andreas Rettig (Foto) zu den Vorkommnissen Stellung. „Es ist schade, dass diese Dinge auch den Fan-Kongress überlagern. Aber diese Leute erreichen wir nicht. Diese Vögel werden wir mit keinem Konzept der Welt einfangen“, so Rettig vor 700 Fan-Vertretern. Der frühere Bundesliga-Manager (1. FC Köln, SC Freiburg, FC Augsburg) forderte die Fan-Gruppen auf, ihre Arbeit für ein freundlicheres und sicheres Stadionerlebnis fortzusetzen: „Was in Köln passiert ist, darf uns nicht davon abhalten, dass wir uns die Hände reichen.“

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