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Schalke und BVB: Letzte Chance für Revier-Derby mit Gästefans

Bei Ausschreitungen am 25. März soll es künftig gegenseitige Ausschlüsse geben.

Fußball-Bundesligist FC Schalke 04 hat sich bei einem Termin am Dienstag mit Vertretern von Borussia Dortmund und der Polizei Dortmund dafür ausgesprochen, das für Dienstag, 25. März, angesetzte Revierderby in Dortmund mit Gästefans durchzuführen – jedoch einen entscheidenden Fokus auf das Fanverhalten beider Anhängerschaften zu legen. Das teilten die „Königsblauen“ auf ihrer Homepage mit.

Die Schalker Erklärung im Wortlaut:

„Nach den vielen bedauerlichen Vorkommnissen der vergangenen Derbys mit gravierendem Fehlverhalten einzelner gewalttätiger Gruppierungen beider Fanlager sowie den schockierenden Vorkommnissen in Köln am vergangenen Samstag mit einem Schwerverletzten kann es kein „Weiter so“ geben. Der FC Schalke 04 hat sich deswegen in den vergangenen Monaten intensiv mit dem Gedanken auseinander gesetzt, ob die Partien überhaupt noch unter diesen Rahmenbedingungen ausgetragen werden können und hat ohne Denkverbote alle Optionen geprüft. Dies beinhaltete auch den sofortigen wechselseitigen Ausschluss von Gästefans für mehrere Derbys.

Die Königsblauen haben sich nun einzig gegen diese Option entschieden, weil der Club das Spiel im März als letzte Chance für die überwältigende Mehrheit der friedlichen Fans beider Vereine sieht, ein Zeichen gegen Gewalttäter zu setzen. Von zentraler Bedeutung für ein friedliches Derby wird es sein, dass brutales, gewalttätiges Verhalten unterbleibt. Dazu müssen nach Meinung des FC Schalke 04 die Anhänger beider Vereine beitragen, indem sie solches Verhalten bewusst ausgrenzen, es nicht entschuldigen, verharmlosen oder sich gar mit den Tätern solidarisieren.

Sollte dies nicht der Fall sein und es zu ähnlichen Vorfällen kommen wie bei den beiden vergangenen Derbys in Dortmund und auf Schalke, wird auch der FC Schalke 04 dafür plädieren, beide Derbys in der kommenden Saison ohne Gästefans durchzuführen.“

Zuvor hatte es Berichte gegenüber, das Derby könnte eventuell um zwei Stunden vorverlegt werden. Statt um 20 Uhr könnte die Partie aus Sicherheitsgründen auf 18 Uhr vorgezogen werden. Dortmunds Polizeidirektor Michael Stein wurde in der BILD-Zeitung zitiert: „Der späte Termin ist problematisch. Die Dunkelheit begünstigt Gewalttäter.“ Von einer möglichen Verlegung war in der Schalker Erklärung allerdings keine Rede.

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