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RL West: Siegens Serie soll gegen RWE halten

Zweites Heimspiel innerhalb von vier Tagen – Sprung auf Platz drei drin.

Mit dem Traditionsduell zwischen den Sportfreunden Siegen und Rot-Weiss Essen wird am Dienstag (ab 19.30 Uhr) die Hinrunde in der Regionalliga West komplettiert. Diese Nachholpartie vom 19. Spieltag, die Anfang Dezember wegen Unbespielbarkeit des Platzes ausgefallen war, ist die einzige noch ausstehende Begegnung der ersten Serie.

Nach dem erfolgreichen Einstand ihres neuen Trainers Matthias Hagner (Foto) mit dem 2:1 gegen die U 23 des VfL Bochum gehen die Sportfreunde voller Zuversicht in das zweite Heimspiel innerhalb von nur vier Tagen. Dabei ist für die Siegener, die insgesamt schon seit sechs Partien ungeschlagen sind, mit einem weiteren Dreier sogar der Sprung auf Platz drei möglich. „Wenn ich sehe, mit welcher Leidenschaft und Begeisterung die Mannschaft das Spiel gegen Bochum angegangen ist, dann kann ich klar sagen: Wir haben noch einiges vor“, so Ex-Profi Hagner. „Wenn ich außerdem die Unterstützung der Fans im Stadion hinzuziehe, dann muss ich sagen: Der Verein lebt.“

Tristesse herrscht dagegen bei den Essenern vor, die mit nur einem Punkt aus den ersten drei Punktspielen des neuen Jahres einen Fehlstart hingelegt haben. Nach dem jüngsten 1:2 bei der U 23 Bayer 04 Leverkusen, der zweiten Niederlage in Folge, kündigte RWE-Trainer Waldemar Wrobel an, die Defizite künftig noch deutlicher ansprechen zu wollen. „Vielleicht müssen wir dem einen oder anderen Spieler die Konsequenzen aus solchen Leistungen wie in Leverkusen noch stärker vor Augen führen“, so Wrobel gegenüber MSPW. „Jeder hat die Chance, sich zu zeigen oder eben nicht zu zeigen.“

Wiedenbrück will dem „rettenden Ufer“ näher kommen

Den Rückstand von sieben Punkten auf das „rettende Ufer“ will der Tabellenvorletzte SC Wiedenbrück 2000 am Mittwoch (ab 19 Uhr) mit einem Sieg in der Nachholbegegnung vom 20. Spieltag gegen die Reserve des 1. FC Köln möglichst weiter verkürzen. „Wenn wir gewinnen, dann sind wir wieder voll im Geschäft“, sagt SCW-Trainer Theo Schneider.

Die letzten Auftritte seiner Mannschaft machen dem Ex-Profi Mut für den Kampf um den Klassenverbleib. Beim 3:2 in Essen wendeten die Ostwestfalen nach einem 0:2-Rückstand noch das Blatt, gegen den Aufstiegsaspiranten Sportfreunde Lotte (0:1) musste Wiedenbrück erst in der Schlussminute den entscheidenden Gegentreffer hinnehmen.

Die Kölner „Geißböcke“ erkämpften trotz der Ausfälle wichtiger Stammspieler wie Stefan Schwellenbach (Knorpelschaden), Koray Kacinoglu (Syndesmosebandriss), Sven Engelke (Meniskus-Operation), Alexander Vaaßen (Knieprobleme) oder Bienvenue Basala-Mazana (nach einer Patellasehnen-OP im Aufbautraining) zum Restrundenauftakt ein 1:1 bei der seit 15 Spieltagen unbesiegten U 23 von Fortuna Düsseldorf. Das Hinspiel gegen Wiedenbrück gewannen die Kölner vor eigenem Publikum 2:1.

 

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