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Stadt Duisburg übernimmt Mehrheit an der Arena

Wichtiger Schritt auf dem Weg zum wirtschaftlichen Neuanfang.

Auf dem Weg zu einem wirtschaftlichen Neuanfang ist dem finanziell angeschlagenen MSV Duisburg ein wichtiger Scbhritt gelungen. Die Stadt Duisburg soll die Mehrheit an der Stadionprojektgesellschaft übernehmen und damit den Traditionsverein entlasten. Der Rat der Stadt Duisburg, das Bundesland Nordrhein-Westfalen und die HSH-Bank müssen noch zustimmen.

Der MSV veröffentlichte dazu folgende Pressemitteilung:

„Die Gesellschafter der MSV Stadionprojektgesellschaft haben in Ihrer gestrigen Sitzung den einstimmigen Beschluss gefasst, der von Stadt und Land favorisierten Lösung zuzustimmen. Insbesondere die Hauptgesellschafter Hellmich, Hövelmann, Kassner vereinbarten eine Übertragung der Stadionanteile, die die Stadt in die Lage versetzt, 50,1% der Anteile zu erwerben. Als Teil dieser Neustrukturierung wurde eine Übertragung der Stadionanteile der Baugesellschaft Walter Hellmich GmbH an die Schauinsland-Reisen GmbH vereinbart.

Gerald Kassner, Hermann Hövelmann und Walter Hellmich wollen mit diesem Schritt die Gesamtkonsolidierung des MSV Duisburg unterstützen und eine Perspektive schaffen für weitere Firmen und Sponsoren, in Duisburg und am Niederrhein, die sich für den 111 jährigen Traditionsverein engagieren wollen.

„Die Menschen in Duisburg haben in diesem Sommer bewiesen, wie wichtig der MSV für den Zusammenhalt in unserer Stadt ist. Über alle Generationen hinweg wurde bewusst, dass der MSV nicht nur Aushängeschild dieser Stadt, sondern auch soziales Bindeglied ist“, so Kassner. „Wer den MSV unterstützt, investiert auch in diese Stadt und deren Bürger.“

Dieser erste Schritt wurde in Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen der Stadt und des MSV erarbeitet. Daher betonen auch beide Parteien, dass die Übernahme der Anteile erst nach endgültigem Beschluss des Rates der Stadt Duisburg, in Absprache mit dem Land NRW und der HSH-Bank, wirksam wird. Walter Hellmich und Gerald Kassner betonen, dass die Stadiongesellschafter mit diesem Schritt einen großen Beitrag zur Konsolidierung des MSV geleistet haben, dem aber weitere wichtige Schritte folgen müssen.

„Es müssen jetzt noch einmal alle zusammenrücken, um den MSV als ein Verein für die Zukunft aufzustellen, der sich auch der Verantwortung als Verein für die Menschen dieser Stadt bewusst ist. Dabei hilft jeder Zuschauer bei den Heimspielen genauso wie Unternehmen, die Streifen zeigen und sich als Sponsor für die Zebras engagieren“, so Kassner. Bis zum finalen Abschluss der Gespräche, darauf haben sich alle Beteiligten vereinbart, wird es keine neuerlichen Bewertungen oder Zwischenstände geben.“

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