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Traben: Dachverband legt Derby-Berufung ein

Rechtsstreit um das „Blaue Band“ von 2012 geht in eine neue Runde.

Auch am 19. Januar 2014 steht noch nicht fest, wer das Deutsche Traber-Derby im August 2012 auf der Rennbahn in Berlin-Mariendorf gewonnen hat. Das Hickhack geht weiter. Das Berliner Landgericht hatte der Klage von Traber-Besitzer Harald Krogmann (Grünwald/Stall Express) im Januar Recht gegeben und hob damit die Entscheidung des zuständigen Gremiums beim Traber-Dachverband HVT (Berlin) auf. Der Krogmann-Hengst Chapeau, der damals mit seinem Fahrer Thorsten Tietz (Schöneiche) als Erster das Ziel erreicht hatte, dann aber disqualifiziert worden war, wurde zum neuen Derby-Sieger erklärt. Gegen diese Entscheidung hat nun seinerseits der Dachverband HVT Berufung eingelegt. Dazu nimmt der Verband wie folgt Stellung.

„Die 86. Zivilkammer des Landgerichts Berlin hatte mit Urteil vom 9. Januar 2014 der Klage des Herrn Harald Krogmann gegen die Disqualifikation des Pferdes ‚Chapeau’ im 117. Deutschen Traberderby stattgegeben. Der HVT hat nach Prüfung der schriftlichen Urteilsbegründung dagegen Berufung zum Kammergericht eingelegt.“

Zum Hintergrund: Chapeau war unmittelbar nach dem Rennen von der Rennleitung auf der Mariendorfer Bahn in Berlin aus der Wertung genommen worden, weil sein Stallgefährte Indigious (ebenfalls Besitzer Krogmann) den späteren Drittplatzierten Casanova nach Meinung der Funktionäre rennentscheidend behindert hatte. Deshalb rückte Dream Magic BE (Josef Franzl/Sauerlach) von Platz zwei auf eins vor.

 

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