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MSV Duisburg geht gegen Gewalt und extremistische Tendenzen vor

„Zebras“ haben die Maßnahmen in einer Erklärung zusammengefasst.
Nach einigen Vorfällen im Stadion und im Umfeld des Vereins hat der MSV Duisburg Maßnahmen ergriffen, um noch verstärkter gegen Gewalt und extremistische Tendenzen vorzugehen.

Dazu gehören:

• Nach den Vorkommnissen vom Pokalspiel gegen den Halleschen FC wurden gegen einwandfrei ermittelte Täter mehrere Stadionverbote ausgesprochen.
• Eine Person, die „Heil“ an den Ruf „Sieg“ angehängt hat, wurde ebenfalls mit bundesweitem Stadionverbot belegt. Allerdings hat die Staatsanwaltschaft ein weiteres eingeleitetes Strafverfahren eingestellt.
• Drei Personen, die an der Auseinandersetzung nach dem Spiel gegen Saarbrücken beteiligt waren, sind mit bundesweiten Stadionverboten belegt worden.
• Nach dem Spiel in Dortmund hat der MSV insgesamt 28 zeitlich begrenzte Hausverbote ausgesprochen. Die Entscheidungen über bundesweite Stadionverbote werden durch den DFB und Borussia Dortmund getroffen. Die Auswertungen aus Heidenheim liegen uns noch nicht vor.

Außerdem wurden:

der Ordnungsdienst über die vorgeschriebenen Maßnahmen hinaus erneut geschult und sensibilisiert
• der regelmäßige Dialog mit Fanvertretern aus den verschiedensten Gruppen und Fanclubs weiter intensiviert
• die Arbeit mit den Fanclubs zum Thema „Für Integration, Respekt und Toleranz“ in Kooperation mit dem Fanprojekt Duisburg weiter fortgeführt
• Gespräche zwischen Verein und Polizei bzw. Staatsschutz geführt.

Geplant sind:

• Kooperation mit dem Institut für Präventionsforschung und Sicherheitsmanagement (Klaus Stüllenberg/Münster – erfahren auch im Sportbereich). Hier soll ein externer Anbieter unvoreingenommen die Rolle des Vermittlers übernehmen.
• Weitere gemeinsame Aktionen mit dem Fanprojekt Duisburg – nächster geplanter Programmpunkt ist im April 2014 eine Lesung „Sexismus im Fußball“
• Gründung eines Fangremiums – bestehend aus Fanclub- und Gruppierungsvertretern, von Fans gewählt. Regelmäßige Treffen in diesem Kreis als Fixpunkt
• Kooperation mit der mobilen Beratung NRW gegen Rechtsextremismus (gehört zum Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW / kostenloses Angebot)

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