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Galopp: Frankfurt will um Rennbahn kämpfen

Pachtvertrag mit der Stadt läuft laut Rennverein noch bis 2024. Nachdem die Stadt Frankfurt angekündigt hatte, Anfang Januar 2016 einen Großteil des Geländes der heutigen Galopprennbahn an den Deutschen Fußball-Bund in Erbpacht zu übergeben, damit dort das neue Kompetenz-Zentrum des Verbandes („DFB-Akademie“) entstehen kann, hat sich nun der Frankfurter Galopprennverein per Pressemitteilung zu Wort gemeldet. Zusammengefasster Inhalt: Die Galopper begrüßen zwar die Entscheidung des DFB, die neue Akademie in Frankfurt zu bauen, wollen aber um die Rennbahn in Niederrad kämpfen und auf ihren bis 2024 gültigen Pachtvertrag mit der Stadt pochen. Bisher habe es weder eine außerordentliche Kündigung noch Gespräche über eine mögliche Vertragsauflösung gegeben.

Unter anderem schreibt der Rennverein: „Genauso wie alte Bäume nicht einfach durch junge Bäume gleichwertig ersetzt werden können, kann auch eine über 150 Jahre alte Tradition wie der Galopprennsport in Frankfurt nicht ohne große Nachteile für die nachfolgenden Generationen ausgelöscht werden. Der Galopprennsport Frankfurt wäre für immer und für alle Generationen verloren. Es bedarf weiterhin vertrauensvoller Gespräche zwischen allen Beteiligten, der Stadt Frankfurt am Main, dem Frankfurter Renn-
Klub bzw. der Hippodrom GmbH sowie eventuell dem Deutschen Fußball-Bund. (…) Der Frankfurter Renn-Klub und seine Vertreterinnen und Vertreter sind dazu weiterhin bereit.“

Der Rennverein hofft offenbar, dass trotz des Neubaus der DFB-Akademie gleichzeitig auch eine Fortführung des Rennbetriebes über 2015 hinaus möglich sein könnte, da der DFB nur einen Teil des Geländes nutzen will.

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