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Schalke-Manager Horst Heldt: Lob für Draxler

Nach dem 2:0 der Schalker über Eintracht Frankfurt.

Dank des 2:0 gegen Eintracht Frankfurt ist der FC Schalke 04 auf dem besten Weg, auf direktem Weg in die Champions League einzuziehen. Auf der Schalker Internet-Seite ließ Manager Horst Heldt die Partie Revue passieren und gab einen Ausblick.

Horst Heldt über…

… die 90 Minuten:

In der ersten Halbzeit brauchten wir einige Anlaufzeit. Wir standen zu weit auseinander, haben zu langsam gespielt und sind nicht so richtig in Tritt gekommen. Zu Beginn der zweiten Hälfte haben wir uns dann deutlich gesteigert und eine der besten Halbzeiten der Saison abgeliefert. Deshalb geht der Sieg auch vollkommen in Ordnung. Aber wir haben auch wieder gesehen, dass jeder Gegner schwer ist.

… die Rücknahme des vermeintlichen Treffers von Julian Draxler:

Ich dachte zunächst, dass die Unparteiischen die Szene über eine kurze Sequenz auf dem Videowürfel bewertet haben. Auch weil sie so lange mit der Entscheidung gewartet haben. Der Schiedsrichter hat die Situation nach dem Spiel aber ja erklärt. Und die Entscheidung war schließlich auch korrekt.

… eine mögliche Gefahr, dass das Spiel nach dieser Situation noch hätte kippen können:

Im Gegenzug hatte Frankfurt die große Chance durch Joselu, da kann es auf einmal 1:1 stehen. Danach bekommen wir einen Elfmeter, den hauen wir auch nicht rein – da denkt man schon, dass man in der nächsten Szene das Gegentor bekommt. Anschließend haben wir das Quäntchen Glück gehabt und das Spiel konsequent zu Ende zu gespielt.

… Klaas-Jan Huntelaar als Elfmeterschütze:

Er war in der Vergangenheit immer ein sicherer Elfmeterschütze. Jetzt hat er zweimal verschossen, das wird ihn am meisten wurmen. Er ist so ehrgeizig und fokussiert, dass er das sicherlich zum Anlass nehmen wird, im Training solche Stress-Situationen zu simulieren. Niemand wird den Hunter zurückhalten, wenn er beim nächsten Mal wieder zum Elfmeter hingeht. Ich würde ihm auch empfehlen, wieder hinzugehen – es liegt in seinem Naturell, dass er es machen wird.

… die Tabellensituation:

Wir haben sicher sieben Punkte Vorsprung auf Platz vier, aber das ist nach wie vor nicht ausreichend. Schon vergangene Woche in Bremen hat man gesehen, dass Mannschaften aus dem unteren Mittelfeld erbittert um jeden Zähler kämpfen und das wird in der kommenden Woche in Stuttgart auch nicht anders sein. Von daher waren die drei Punkte gegen Frankfurt Gold wert.

… die Stimmung, nachdem ein Fahnenschwenker zusammengebrochen war:

Die Fans hatten ein unfassbar gutes Gespür für die Situation und haben den Support vorübergehend eingestellt. Erst als sie erkannt haben, dass es ihm besser geht, haben sie wieder gesungen. Das war genau die richtige Entscheidung. Hut ab vor dieser Sensibilität.

 

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