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Rekord-Torjägerin Grings beendet ihre Karriere

Nach dem verpassten Bundesliga-Aufstieg mit Köln ist Schluss.

Eigentlich wollte die langjährige Nationalstürmerin Inka Grings (35) in diesem Jahr mit dem 1. FC Köln noch einmal in die Frauen-Bundesliga aufsteigen. Drei Spieltage vor dem Saisonende sind die Chancen der „Geißböcke“, den Spitzenreiter SC Sand in der Süd-Staffel der 2. Frauen-Bundesliga noch von Platz eins zu verdrängen, trotz der 18 Saisontore von Inka Grings aber nur noch theoretischer Natur. Einen neuen Anlauf auf den Aufstieg müssen die Kölnerinnen auf jeden Fall ohne ihre Torjägerin nehmen, denn Grings wird ihre aktive Laufbahn nach dem Saisonfinale beenden.

Zwischen 1996 und 2011 erzielte Inka Grings in 96 Spielen stolte 64 Treffer für die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) und wurde zweimal Europameisterin. Auf Vereinsebene hatte die gebürtige Düsseldorferin lange Jahre dem FCR 2001  Duisburg die Treue gehalten. Mit ihrer überragenden Quote von insgesamt 353 Toren in 271 Bundesligaspielen wurde sie sechsmal Torschützenkönigin und gewann 2000 mit Duisburg die Meisterschaft.

„Ich habe das Gefühl, dass jetzt der richtige Zeitpunkt zum Aufhören gekommen ist“, sagt Grings. Die dreimalige Fußballerin des Jahres will dem Fußball als Trainerin erhalten bleiben. Im Februar hatte Grings ihre A-Lizenz erworben, im April beim Kölner Männerteam hospitiert.

 

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