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RWE: Rodenberg wechselt in die Geschäftsstelle

25-jähriger Essener Abwehrspieler beendet seine Karriere.

Beendet seine Karriere: Maik Rodenberg

Maik Rodenberg wird in der kommenden Saison nicht mehr für den West-Regionalligisten Rot-Weiss Essen auflaufen. Aufgrund andauernder Verletzungsprobleme beendet der Innenverteidiger mit dem Ende der laufenden Spielzeit seine Karriere. Den Rot-Weissen bleibt der 25-Jährige aber dennoch erhalten und wechselt als Trainee in die Geschäftsstelle von RWE.

„Natürlich kommt Maiks Karriereende viel zu früh. Er hat sich in den letzten Jahren trotz Schmerzen immer voll für RWE reingehauen und dabei wohl mehr für den Verein gelitten, als jeder andere. Dafür sind wir ihm sehr dankbar, verstehen aber natürlich auch, dass Fußball dem Körper unter diesen Umständen dauerhaft nicht zumutbar ist. Maik hat daher auch in gemeinsamen Gesprächen der letzten Jahre immer mal wieder das Thema Karriereende thematisiert und sich nun dazu entschieden, auf seinen Körper zu hören. Diese Entscheidung respektieren wir und freuen uns, für die gegebenen Umstände und für beide Seiten eine gute Lösung gefunden zu haben“, so Dr. Michael Welling.   

Rodenberg stieß 2011 von Arminia Bielefeld zum Traditionsverein von der Hafenstraße, brachte es in der Saison aber aufgrund anhaltender Knieprobleme lediglich zu vier Spielen. In seiner zweiten Spielzeit an der Hafenstraße kam der lange Innenverteidiger 23 Mal zum Einsatz, bevor ihn ein Syndesmosebandriss erneut zurückwarf und bis zum neunten Spieltag der laufenden Saison außer Gefecht setzte.

„Es gehört eine ungeheure Kraft dazu, nach Rückschlägen, wie Maik sie in besonderem Maße erlebt hat, wieder aufzustehen und sich zurückzukämpfen. Das hat er immer vorbildlich getan und damit auch anderen Spielern Mut gemacht. Für die Mannschaft ist Maiks Entschluss daher sowohl sportlich als auch menschlich ein großer Verlust. Doch letztendlich muss die Gesundheit des Jungen im Vordergrund stehen und daher ist die Entscheidung absolut nachvollziehbar und verständlich“, erklärt Dr. Uwe Harttgen.

Rodenberg, der seit einigen Jahren parallel zu seinem Fußballerdasein ein Studium der Wirtschaftswissenschaften absolviert, sieht den Schritt mit gemischten Gefühlen: „Natürlich werde ich es vermissen vor dieser tollen Kulisse an der Hafenstraße aufzulaufen. Für mich ist aber der Zeitpunkt gekommen, an dem ich an meine Gesundheit denken muss. Dass ich dies schaffe, ohne RWE verlassen zu müssen, ist natürlich eine wunderbare Geschichte.“

Passend zu seinem Studium wird Rodenberg in der Geschäftsstelle in den Bereichen Vertrieb, Marketing, Veranstaltungsplanung und Finanzen zum Einsatz kommen und trifft dort auf weitere Namen, die einem Großteil der RWE-Fans ein Begriff sein dürften: Mit Stefan Lorenz ist über die Berufsgenossenschaft ein weiterer ehemaliger RWE-Kicker in der Geschäftsstelle beschäftigt und auch Kevin Kurth, Sohn von RWE-Legende Frank Kurth, arbeitet neben dem Platz für den Verein von der Hafenstraße. Thomas Denker wird seine Tätigkeit in der Geschäftsstelle zur nächsten Saison dagegen beenden. Der 23-jährige Innenverteidiger möchte sich auf sein Studium konzentrieren, bleibt dem Verein aber freundschaftlich verbunden und hat bereits Bereitschaft signalisiert, der Geschäftsstelle bei Bedarf auszuhelfen.

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