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SV Rödinghausen: Ermischs ehrgeizige Ziele

Oberliga-Aufsteiger im Portrait.

Als der Küchen-Unternehmer Horst Finkemeier 2009 ankündigte, im ostwestfälischen Rödinghausen (Kreis Herford) mit einem Millionenaufwand ein Fußball-Leistungszentrum mit einem hochmodernen Stadion errichten zu wollen, da kickte der ortsansässige SVR noch in der Kreisliga A. Fünf Jahre und fünf Aufstiege später ist der von Finkemeier und seinem Unternehmen geförderte SV Rödinghausen mittlerweile in der vierthöchsten Spielklasse angekommen und wird in der kommenden Saison in der Regionalliga West mitmischen. Das 2009 formulierte Fernziel (Oberliga Westfalen) wurde im Eiltempo bereits übertroffen.

Für die letzten drei Aufstiege zeichnete mit Mario Ermisch (55) ein erfahrener Trainer verantwortlich, der in der Region zuvor schon auf höchster Amateurebene (unter anderem beim VfB Fichte Bielefeld und vor allem beim SC Verl) erfolgreich gearbeitet hatte. Daran will der Bielefelder Rechtsanwalt jetzt auch mit dem SVR anknüpfen.

Von einem möglichen sechsten Aufstieg hintereinander will Ermisch („Davon sind wir weit entfernt.“) im Gespräch mit MSPW zwar nichts wissen, lässt aber durchblicken, dass er auch in der Regionalliga ehrgeizige Ziele verfolgt. „Ich hoffe, dass wir so gut aufgestellt sind, dass es uns gelingen kann, gar nicht erst in Abstiegsgefahr zu geraten“, so der Trainer. Für dieses Unternehmen wurden bereits neun Neuzugänge verpflichtet. Dabei bringen Spieler wie Kai-Bastian Evers, Felix Frank, Malte Beermann, Marcel Andrijanic und William Wachowski bereits Regionalliga- oder sogar Drittliga-Erfahrung mit. Gleiches gilt auch für bisherige Leistungsträger wie Andreas Saur, Ihsan Kalkan, Marcel Leeneman, Nico Schneck sowie nicht zuletzt den früheren Regionalliga-Torschützenkönig Christian Knappmann.

Um auch neben dem Platz den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden, befindet sich nach der Haupttribüne mit rund 1.300 überdachten Sitzplätzen auch eine Stehplatztribüne für etwa 1.000 Besucher im Rödinghausener „Schmuckkästchen“ im Bau. Der erste Härtetest steigt bereits am 15. Juli. Dann stellt sich nach dem FC Valencia (2012) und Aston Villa (2013) der Bundesligist Hertha BSC im Wiehenstadion vor.

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