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Titeltraum von Dortmunds U 17 droht zu platzen

1:2-Hinspielniederlage im Halbfinale gegen Hertha BSC.

 

 

Hertha BSC Berlin, Tabellenzweiter der Staffel Nord/Nodost in der B-Junioren-Bundesliga, besitzt gute Karten, zum dritten Mal hintereinander in das Finale um die Deutsche Meisterschaft einzuziehen. Die vom ehemaligen Nationalspieler Andreas Thom trainierten Hauptstädter entschieden das Halbfinalhinspiel beim West-Meister Borussia Dortmund 2:1 (1:1) für sich.

Im zweiten Duell am Sonntag (ab 11 Uhr) reicht den Berlinern damit bereits ein Remis, um das Endspiel (27. oder 28. Juni) zu erreichen. Dort würde Hertha auf den Süd/Südwest-Primus FSV Mainz 05 oder den Ligakonkurrenten RB Leipzig treffen. Die beiden Endrunden-Neulinge trennten sich im zweiten Halbfinalduell 1:1 (1:1).

Neben den verletzten Defensivspielern Jan-Philipp Binias (Hüftoperation) und Justice Ageyeman (Fußbruch) gehörte beim BVB auch der angeschlagene Mittelfeldmann Lars Dietz (Rückenprobleme) nicht zum Kader. Die Gäste aus der Hauptstadt traten mit Ausnahme des langzeitverletzten Innenverteidigers Jonas Nickel (Kreuzbandriss) in Bestbesetzung an.

Starker Alici kontert Berliner Führung

Im Duell der beiden viermaligen U 17-Titelträger bestimmten die Schwarz-Gelben zwar in der Anfangsviertelstunde das Spielgeschehen und hatten durch Serhat Kot und Hayrullah Alici gleich zwei gute Chancen auf den ersten Treffer. Doch jubeln durften Hauptstädter, die quasi mit dem ersten Angriff in Führung gingen. Mike Börner (17.) überwand BVB-Torhüter Reimann, stellte den Spielverlauf damit aber nur kurzzeitig auf den Kopf.

Denn nur wenige Minuten bewies der West-Meister seine Offensivstärke (70 Tore in der abgelaufenen Saison). Der agile Alici überlupfte den Berliner Schlussmann Ruben Aulig nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld zum 1:1. In der Folgezeit erarbeitete sich die Borussia wieder leichte Feldvorteile. Kurz vor der Halbzeit verhinderte Aulig gegen den BVB-Torschützen den zweiten Gegentreffer.

„Joker“ Galleski schlägt nach Ecke zu

Im zweiten Durchgang wendete sich jedoch das Blatt, weil die Berliner nun viel mehr Akzente in der Offensive setzten. Nachdem Hertha-Kapitän Damir Bektic und Maximilian Mittelstädt den Ball zweimal aus aussichtsreichen Positionen nicht im Tor unterbringen konnten, war der eingewechselte Tim Galleski (68.) nach einem kurz ausgeführten Eckstoß per Kopf zur Stelle.

Von diesem Nackenschlag erholte sich die Mannschaft von BVB-Trainer Hannes Wolf nicht mehr und benötigt damit im Rückspiel einen Sieg mit zwei Toren Unterschied, um sich nach regulärer Spielzeit erstmals nach 2008 wieder für das Finale zu qualifizieren.

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