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Galopp: Sea The Moon triumphiert im 145. Derby

Der 28:10-Favorit wird seiner Stellung damit gerecht.

Mit einem Favoritensieg endete am Sonntag das mit 650.000 Euro dotierte 145. Deutsche Galopper-Derby auf der Rennbahn in Hamburg-Horn. Der dreijährige Hengst Sea The Moon, am Toto 28:10 gewettet, bescherte seinem Trainer Markus Klug (Köln-Heumar/Foto) den ersten Derbysieg seiner Laufbahn. Reiter von Sea The Moon, der dem Traditionsgestüt Görlsdorf gehört, war der belgische Top-Jockey Christophe Soumillon, dessen Verpflichtung für einige Schlagzeilen gesorgt hatte. Bei den drei siegreichen Auftritten zuvor hatte jeweils Andreas Helfenbein (Köln) den Hengst geritten.

Hinter dem überlegenen Favoriten (elf Längen Vorsprung!) kam in Hamburg-Horn Lucky Lion (80:10) für den Kölner Trainer Andreas Löwe auf den zweiten Rang. Platz drei belegte der 669:10-Außenseiter Open Your Heart aus dem Trainingsquartier von Andreas Wöhler (Gütersloh).

„Das Derby zu gewinnen, war ein Lebenstraum von mir. Dieser Traum ging nun in Erfüllung. Mir fehlen etwas die Worte“, gab Klug zu, der aktuell auch die Trainer-Statistik anführt. „Solch eine Dominanz hatte ich nicht erwartet, obwohl Sea The Moon das beste Pferd ist, das ich je trainiert habe. Nun steuern wir den Großen Preis von Baden an.“

Die beiden für jeweils 65.000 Euro nachgenannten Gäste aus dem Ausland hatten vor rund 20.000 Zuschauern mit der Entscheidung nichts zu tun. Pinzolo landete auf Platz 15, Geoffrey Chaucer kam auf Rang 17.

Im Rahmenprogramm gewann unter anderem der von Peter Schiergen (Köln) vorbereitete Bermuda Reef (27:10) die mit 55.000 Euro dotierte „Hamburg Trophy“, die einen Tag zuvor wegen schlechter Witterungsbedingungen abgesagt werden musste. Einen Außenseitersieg gab es im mit 50.000 Euro dotierten „Hapag-Lloyd-Pokal“, in dem Agenor zum Totokurs von 167:10 für Trainer Waldemar Hickst (Köln) triumphierte.

 

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