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SGS Essen: Erneut die Besten im Westen werden

An der Ardelhütte ist die Vorfreude auf die neue Saison groß.

Die Saison beginnt zwar erst Ende August, die Vorfreude beim Frauen-Bundesligisten SGS Essen auf die neue Spielzeit ist trotzdem schon jetzt riesengroß. Am Donnerstag bittet Trainer Markus Högner seine Spielerinnen zum ersten Training auf dem Kunstrasenplatz an der Ardelhütte. Die Marschroute ist abgesteckt. „Wir wollen wieder die beste Mannschaft im Westen werden“, sagt Högner. „Zunächst geht es aber darum, die 20 Punkte-Marke zu knacken, um mit dem Abstieg nichts zu tun zu bekommen.“

SGS-Manager Willi Wißing (auf dem Foto links mit Trainer Markus Högner und Neuzugang Janina Meißner) ergänzt. „Ich hätte auch nichts dagegen, wenn wir erneut das Endspiel um den DFB-Pokal erreichen würden.“ In der abgelaufenen Saison mussten sich die Essenerinnen im Finale in Köln dem Favoriten 1. FFC Frankfurt 0:3 geschlagen geben. Högner: „Für einige Spielerinnen war es damals schon fast genug, einfach nur dabei zu sein. Mit Blick auf die kommende Runde ist es entscheidend, eine noch größere Siegermentalität zu entwickeln.“

Der neuen Saison fiebert auch Neuzugang Janina Meißner entgegen. Die 19-Jährige, vom Ligakonkurrenten 1899 Hoffenheim ins Ruhrgebiet gewechselt und erst seit Samstag in Essen, will sich so viel Einsatzzeit wie möglich erkämpfen. „Es ist für mich optimal, dass die SGS verstärkt auf junge Spielerinnen setzt. Ich hatte nur Positives über den Verein gehört. Deshalb ist mir die Entscheidung für Essen nicht schwer gefallen. Ich möchte schnell in die Mannschaft reinfinden und möglichst viele Begegnungen absolvieren“, so Mittelfeldspielerin Meißner, die demnächst in Bochum parallel ein Studium beginnen möchte.

Bereits im Vorfeld der Saison kann sich Manager Willi Wißing über einen Geldsegen freuen. Dank des neuen Liga-Sponsors „Allianz“ fließen rund 100.000 Euro in die Kassen der Bundesligisten. „Wir werden damit unser Funktions- und Organisationsteam aufstocken“, erklärt „Mr. SGS Essen“.

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