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RWE: Gegen Alemannia wackelt der Rekord

Sportvorstand Harttgen lobt nach 3:0 in Wiedenbrück die Einstellung.

Der Zuschauerrekord für die Regionalliga West in ihrer jetzigen Form (seit 2012) dürfte am kommenden Samstag, 16. August, wackeln. Beim Duell zwischen RWE und Alemannia Aachen treffen schließlich nicht nur zwei Ex-Bundesligisten mit großer Tradition, sondern auch zwei gut gestartete Spitzenmannschaften aufeinander. „Wir freuen uns auf ein volles Haus und eine einmalige Atmosphäre“, sagt Essens Trainer Marc Fascher voller Vorfreude zum kicker. Nicht nur Fascher kann sich gut vorstellen, dass die bisherige Bestmarke von 13.145 Besuchern (vom Eröffnungsspiel der Premieren-Saison 2012/2013 zwischen RWO und RWE/2:4) fällt.

Während die Bilanz der Aachener nach zwei Spieltagen mit sechs Punkten sogar optimal ist, schafften auch die Rot-Weissen mit ihrem ersten Saisonsieg (3:0 beim SC Wiedenbrück 2000) beste Voraussetzungen für den Klassiker gegen die Alemannia, immerhin die Neuauflage des DFB-Pokal-Endspiels von 1953 (2:1 für RWE).

Ein fußballerischer Leckerbissen war der Essener Auftritt in Ostwestfalen zwar nicht, sondern eher ein „Arbeitssieg gegen einen Gegner, der uns alles abverlangt hat“, wie Trainer Fascher betonte. Sportvorstand Dr. Uwe Harttgen (Foto) gefiel vor allem, dass die neuformierte Mannschaft bereits jetzt „als echtes Team auftritt, kämpferisch überzeugt und ihre Torchancen eiskalt genutzt hat“. Phasenweise sei aber noch etwas zu viel Hektik im Spiel.

Eine Hauptrolle spielten ausgerechnet zwei frühere Wiedenbrücker: Stürmer Marwin Studtrucker traf per Kopf zum 1:0, Linksverteidiger Tim Hermes war mit seinen weiten Einwürfen gleich an zwei Treffern direkt beteiligt. Schon beim 1:1 zum Auftakt gegen die Sportfreunde Lotte hatte sich Hermes so einen „Scorerpunkt“ gesichert.

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Später Ausgleich zum 1:1 fällt erst in der Nachspielzeit.

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