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Viktoria: Gegen Hertha im Pokal Paroli bieten

MSPW berichtet im kicker-Sportmagazin (11. August).

Nicht so sehr der erstmalige Sprung an die Tabellenspitze seit Februar 2013, sondern vielmehr das bisherige Auftreten der Mannschaft sorgte beim Meisterschaftsfavoriten Viktoria Köln nach dem 4:0 bei der U 23 des FC Schalke 04 für nahezu rundum zufriedene Gesichter. „Positiv ist vor allem, dass wir den Saisonstart nicht nur an einem oder zwei überragenden Spielern festmachen können. Wir verfügen jetzt über eine homogene Mannschaft, in der aktuell keine Selbstzufriedenheit aufkommt“, betont der Sportliche Leiter Stephan Küsters.

Eine Woche vor dem DFB-Pokalhighlight gegen den Bundesligisten Hertha BSC (Samstag) untermauerte die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter „Pele“ Wollitz mit jetzt zwei Siegen bei einem Torverhältnis von 7:1 ihre Ambitionen und zeigte der verjüngten Schalker Reserve auch ohne die verletzten Stammkräfte Gaetano Manno (Leisten-Operation) und Timo Röttger (Außenbandriss im Sprunggelenk) die Grenzen auf.

Selbst Torjäger Fatih Candan, der in seiner Heimatstadt Bottrop bereits seinen zweiten Doppelpack hintereinander erzielte und seiner Mannschaft damit den Weg zum ungefährdeten Dreier ebnete, stach für Stephan Küsters nur wenig aus dem starken Kölner Kollektiv heraus. „Für solche Momente haben wir Fatih. Trotzdem kann auch er sich noch verbessern. Egoismus darf in diesem Jahr bei uns keine Rolle mehr spielen, wenn wir Meister werden wollen“, so Ex-Profi Küsters, der die Domstädter auch für die Pokalaufgabe gegen den Berliner Bundesligisten gewappnet sieht und Paroli bieten will.

Von ähnlichen Ambitionen sind die Schalker aktuell noch weit entfernt. „Wir müssen Geduld mit den Jungs haben und uns auf eine schwierige Saison einstellen“, legte der neue Trainer Jürgen Luginger nach nur einem Punkt aus den ersten beiden Partien einen Finger in die Wunde, fügte allerdings auch hinzu: „Die Viktoria ist kein Maßstab für uns. Allein schon die Bank zeigt, warum diese Mannschaft der Top-Favorit der Liga ist.“ Dort saßen mit Claus Costa, Jerome Assauer und Stefan Hickl immerhin drei Spieler mit Zweitliga-Erfahrung.

Ein wenig den Zorn seines 46-jährigen Trainers zog Schalkes René Klingenburg auf sich, an den in seiner mittlerweile dritten Regionalligasaison schon höhere Ansprüche gestellt werden. Das mangelhafte Defensivverhalten des Mittelfeldspielers nach einer ordentlichen Anfangsviertelstunde der „Königsblauen“ quittierte Luginger noch vor der Halbzeit mit der Auswechslung. „Vor dem zweiten Gegentor ist René gar nicht mitgelaufen. Von solchen Spielern erwarte ich mehr“, machte der Trainer klar.

Foto: Daniel Reiche (vorne) gewinnt den Zweikampf gegen Schalkes Junioren-Nationalspieler Pascal Itter und macht mit der Viktoria den starken Saisonstart perfekt.

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