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RWE-Torjäger Platzek: „Das gibt uns einen Schub“

Essen bleibt nach Last-Minute-Sieg beim VfL Bochum weiter unbesiegt.

Siegtorschütze Marcel Platzek (mitte)

RWE-Sportvorstand Uwe Harttgen nahm nach dem Last-Minute-Sieg bei der U 23 des VfL Bochum (3:2) Essens Doppeltorschützen Marcel Platzek in den Arm und herzte den 24-Jährigen besonders innig. „So wie das Spiel gelaufen ist, habe ich nicht mehr an einen Dreier geglaubt“, gab Torjäger Platzek im Gespräch mit dem kicker ehrlich zu. „Wir haben in Überzahl komplett den Faden verloren.“ Gemeint war die Rote Karte von Bochums Selim Gündüz, die sich der Mittelfeldspieler nach einer Tätlichkeit in der Anfangsphase (9.) gegen Essens Benjamin Baier eingehandelt hatte. „Total überzogen“, fand VfL-Trainer Thomas Reis diese Entscheidung.

Wer aber glaubte, die Essener würden die nominelle Überzahl nach Platzeks frühem Führungstreffer in weitere Tore ummünzen, sah sich getäuscht. Vielmehr übernahmen die zehn Bochumer fortan das Kommando und gingen durch die Treffer von David Niepsuj und den eingewechselten Kevin Brümmer sogar verdient in Führung. „Wir wirkten konfus, selbst die Führung hat uns keine Sicherheit gegeben“, sah RWE-Trainer Marc Fascher viele seiner Spieler nicht in Bestform.

In der Schlussphase wechselte der erfahrene Fußballlehrer, der bis Mitte September ohne den rotgesperrten Ex-Bochumer Sven Kreyer planen muss, doch noch den glücklichen Sieg ein. Der Ausgleichstreffer durch Neuzugang Daniel Grebe sorgte bei den Essenern für neues Selbstvertrauen. „Das war der „Dosenöffner“ für einen spektakulären Endspurt“, befand Fascher. „Unsere Qualität auf der Bank ist enorm. Ein solches Spiel hätten wir in der letzten Saison nicht mehr gewonnen. Das wird uns einen Schub für die gesamte Saison verleihen“, ist sich Siegtorschütze Platzek sicher. Gut für RWE: Die nächsten drei Punktspiele gegen RWO, Kray und Gladbach finden an der Hafenstraße statt.

 

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