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Heute Galopper-St. Leger in Dortmund

Zehn Pferde starten in dem mit 55.000 Euro dotierten Steher-Klassiker.

Ein internationales Feld von zehn Startern präsentiert sich am heutigen Sonntag auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel im wichtigsten Rennen des Jahres in Deutschland über extreme Steherdistanzen. In dem 130. Deutschen St. Leger („Großer Preis von DSW21“), einem mit 55.000 Euro dotierten Rennen über 2.800 Meter für dreijährige und ältere Pferde, sind Ausdauer und Geschwindigkeit gefragt. Zweites sportliches Highlight beim Saisonhöhepunkt in Wambel ist das BBAG Auktionsrennen Dortmund („Großer Preis von Wilo“). Die mit 52.000 Euro ausgelobte Prüfung für zweijährige Stuten über 1.400 Meter weist ebenfalls ein Zehnerfeld auf.  Insgesamt werden am Sonntag in Dortmund in acht Rennen mehr als 150.000 Euro an Preisgeldern und Prämien ausbezahlt. Für die Wetter besonders interessant ist die „Wettchance des Tages“ im sechsten Rennen – mit einer garantierten Gewinnausschüttung von 10.000 Euro in der Viererwette. Der erste Start erfolgt um 14 Uhr. Der Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren ist frei.

Großes Kinderprogramm am St. Leger-Tag

„Ein Renntag soll der ganzen Familie Spaß bringen, nicht nur den Pferdefans“, ist das Motto von Andreas Tiedtke, Präsident des Dortmunder Rennvereins. So wird das kostenlose Unterhaltungsprogramm für Kinder und Jugendliche deutlich ausgebaut: Es stehen fünf Ponys zum Reiten zur Verfügung, es gibt ein elektrisches Rodeo-Pferd, eine Hüpfburg der Sparkasse, Wikinger-Schach, Kinderschminken und diverse Kleinspielgeräte – alles unter fachlicher Aufsicht.  Aber auch an die Galoppfreunde ist gedacht: Auf der neuen Großleinwand auf dem Geläuf können die Rennen besser verfolgt werden.

Fünf Dreijährige gegen fünf Ältere im St. Leger

Um 17.15 Uhr im siebten Rennen des Tages gehen im St. Leger, das zu den fünf klassischen Rennen in Deutschland zählt, fünf Vertreter des aktuellen Derbyjahrgangs und fünf ältere Pferde auf die Reise.  Aus England treten der fünfjährige Wallach Macbeth (Trainer Michael Appleby) und die vierjährige Stute Special  Meaning (Mark Johnston) an. Aus Frankreich kommt der dreijährige Wallach Best Fouad (Mathieu Le Forestier).  Bei den in Deutschland trainierten Teilnehmern sind die Dreijährigen leicht in der Überzahl: Kaldera (Paul Harley/Langenhagen) im Besitz des Stalles Torjäger, an dem drei Fußballprofis – darunter Ex-Nationalspieler Mike Hanke – beteiligt sind, und Virgina Sun (Jens Hirschberger/Mülheim) sind Stuten, der für 5.500 Euro nachgenannte Firestorm (Peter Schiergen/Köln) ein Hengst und Ephraim (Markus Klug/Köln-Heumar) ein Wallach. Die drei älteren deutschen Pferde sind Ostinato (Andreas Löwe), Rock of Romance (Andreas Wöhler) und die vierjährige Stute Pipita (Daniel Paulick).

Von den am Sonntag vertretenen Reitern hat Andreas Helfenbein (Ephraim) das  St. Leger schon dreimal gewonnen (2013, 2010 und 2002), Eduardo Pedroza (Rock of Romance) einmal (2012). Bei den Trainern war Markus Klug (Ephraim) im Vorjahr erfolgreich, Andreas Wöhler (Rock of Romance) das Jahr zuvor und Mark Johnston (Special Meaning) 2011. Peter Schiergen (Firestorm) konnte von 2005 bis 2007 und bereits 1999 den Sieger satteln.

Paradise-Duell im Auktionsrennen Dortmund

Im BBAG Auktionsrennen (Start 15.35 Uhr) kommt es zur spannenden Neuauflage des Duells zwischen Peace of Paradise (Andreas Löwe) und Petite Paradise (Christian von der Recke), die zuletzt beim mit 100.000 Euro dotierten Auktionsrennen Iffezheim die Plätze eins und zwei belegten.  Die Kölner Trainer Waldemar Hickst (Nymeria und Pearl Diamond) und Peter Schiergen (Night Melody und Noble Colonia) stellen je zwei Starterinnen. Mario Hofer schickt Neve ins Rennen, Markus Klug Damour, Pavel Vovcenko  Mia Mara und Andreas Wöhler bietet Peri auf.

Foto-Quelle: „Marc Rühl – DRV“

 

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