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Bald kein Frauenfußball mehr beim VfL Bochum

Trennung von der Abteilung aus finanziellen Gründen.

Der Zweitligist VfL Bochum 1848 wird sich nach dem Ende der Saison 2014/15 von seiner Frauen- und Mädchenfußballabteilung trennen. Dies hat der Vorstand des Vereins übereinstimmend beschlossen.

„Vor dem Hintergrund der finanziellen Belastung aus diesem Bereich und den von uns angestrebten Einsparungen, sehen wir keine andere Möglichkeit, als diesen Schritt zu vollziehen“, sagt Wilken Engelbracht, beim VfL als kaufmännischer Vorstand zuständig.

Sein Kollege Christian Hochstätter, Vorstand Sport, ergänzt: „Gerade vor diesem Hintergrund sehen wir für die in der 2. Bundesliga spielende ersten Frauenmannschaft keine Chance, ihnen eine adäquate Perspektive bieten zu können. Wir bedauern diesen Schritt außerordentlich, werden aber alles daran setzen, die Frauenfußball-Abteilung bei der Suche nach möglichen Kooperationspartnern zu unterstützen. Dafür werden wir uns in den nächsten Wochen mit den Verantwortlichen zusammensetzen und ein Konzept erarbeiten, das den Bedürfnissen aller Beteiligten möglichst gerecht wird.“

Damit endet im kommenden Jahr eine Partnerschaft, die im Juli 2008 ihren Anfang nahm, als der VfL Bochum 1848 zum ersten Mal den damals frisch gebackenen Frauen-Regionalligisten TuS Harpen unterstützte. Am 1. Juli 2010 schließlich wurden die Frauen- und Mädchenmannschaften des TuS unter dem VfL-Dach integriert. Die erste Mannschaft schaffte 2013 den Sprung in die 2. Bundesliga und belegte dort in der Gruppe Süd am Ende den sechsten Platz. In dieser Spielzeit treten die VfL-Frauen, die von Sabrina Gesell trainiert werden, in der Nordstaffel der 2. Bundesliga an.

Die Frauenfußball-Sparte, die beim VfL der Nachwuchsabteilung zugeordnet ist, umfasst je drei Frauen- und Mädchenmannschaften.

 

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