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Hirschberger-Hengst der neue „Winterfavorit“?

Galopp: Zweijährige kämpfen am Sonntag in Köln um 155.000 Euro.

Das Saisonfinale auf der Galopprennbahn in Köln-Weidenpesch wartet am Sonntag mit einem ganz besonderen Highlight auf: Der „Preis des Winterfavoriten“ (155.000 Euro, 1.600 Meter, 6. Rennen um ca. 16.35 Uhr), Kölns traditionsreichstes und ältestes Pferderennen, ist nach kurzer Unterbrechung mindestens für drei Jahre wieder in die Domstadt zurückgekehrt. Da ist diese bedeutendste Youngster-Prüfung eine echte Zugnummer. 10.000 Euro sind hier übrigens in der Premium-Dreierwette als Auszahlung garantiert.

Neun Kandidaten geben sich die Ehre. Die Favoritenrolle geht an Gestüt Auenquelles Molly le Clou (Jockey Filip Minarik/Köln) aus dem Stall von Jens Hirschberger (Foto) am Mülheimer Raffelberg. Trotz einiger Unreife gewann er gerade den Junioren-Preis in Düsseldorf nach hartem Kampf und scheint zu Höherem berufen.

Auch Rock Academy (Alexander Pietsch/Köln) aus dem Quartier von Christian Sprengel (Hannover-Langenhagen) imponierte bei seinem Münchener Debüterfolg, als er an der Spitze immer wieder beschleunigen konnte.

 

Sherlock (Adrie de Vries/NL) und Brisanto (Martin Seidl/München) siegten zuletzt ebenfalls in zukunftsträchtiger Manier, während der von Mario Hofer (Krefeld) vorbereitete Bleu Azur in Chantilly als Zweiter eine Top-Form brachte.

Der Kölner Peter Schiergen hat Ebeltoft mit seinem Sohn Dennis Schiergen im Sattel und Starwood (Andrasch Starke/Köln) im Rennen, der im Badener Zukunfts-Rennen auf Rang fünf landete. Mit Starwood könnte sich Champion Starke, der bei seinem ersten Einsatz nach langer Verletzungspause am 3. Oktober in Köln gleich drei Rennen gewann, wieder auf der Top-Bühne erfolgreich zurückmelden.

„Vor zwei Monaten hätte ich erst an ein Comeback im nächsten Jahr gedacht, denn die Kraft und Mobilität in Hand und Arm war zunächst nicht da, aber innerhalb von einer Woche ging es so richtig nach vorne“, berichtete Starke bei der Pressekonferenz des Kölner Renn-Vereins am Donnerstag. „Sechs Monate ohne Pferde auskommen zu müssen, das war hart. Ich freue mich auf alles, was kommt und werde im Winter reiten, im Ausland oder auf den Sandbahnen bei uns. Starwood ist von unseren Zweijährigen derzeit am weitesten. Ich glaube, dass er weit vorne sein kann, auch wenn Molly le Clou das zu schlagende Pferd ist.“

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