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Wattenscheids Klöpper: „Kein Grund zur Euphorie“

MSPW berichtet im kicker-Sportmagazin (23. Oktober).

Neues Gefühl für Trainer Christoph Köpper (34/Foto): Nach zuletzt drei Siegen in Serie hat sich die Lage seiner SG Wattenscheid 09 vor dem Derby am Sonntag bei Rot-Weiss Essen deutlich entspannt. „Zum ersten Mal in dieser Saison können wir in ein Spiel gehen und wissen, dass wir selbst bei einem Misserfolg nicht auf einen Abstiegsplatz abrutschen. Das könnte bei der Mannschaft noch einmal neue Kräfte freisetzen“, so Klöpper im Gespräch mit dem kicker.

Von Euphorie ist Klöpper allerdings trotz der Erfolgsserie weit entfernt. „Dazu besteht kein Anlass, es gibt noch jede Menge Luft nach oben“, so der Wattenscheider Trainer, für den die Favoritenrolle an der Hafenstraße klar verteilt ist: „Wir sind krasser Außenseiter. Von RWE trennen uns Welten.“

Sein Essener Kollege Marc Fascher (46) dürfte das trotz des aktuellen vierten Tabellenplatzes und nur einer Pflichtspiel-Niederlage in dieser Saison ein wenig anders sehen. „Wir treffen auf einen spielstarken Gegner, der – ähnlich wie wir – bei seinen offensiven Standards sehr gefährlich ist“, sagt der RWE-Gegner, der nicht müde wird zu betonen, dass „wir uns mit der neuformierten Mannschaft nach wie vor in einem Entwicklungsprozess befinden, der noch nicht abgeschlossen ist.“

Markantes Zeichen für die gelungene Umstrukturierung im Essener Aufgebot: Weil Rechtsverteidiger Max Dombrowka und Torjäger Marcel Platzek angeschlagen waren, standen beim jüngsten 3:1 in Siegen zum ersten Mal nicht weniger als zehn Neuzugänge in Faschers Startformation. Hinzu kam nur noch Offensivspieler Cebio Soukou, der verletzungsbedingt in der letzten Saison auch keine einzige Partie für die Rot-Weissen bestritten hatte und deshalb ebenfalls noch fast als „Neuzugang“ durchgeht.

Ausgerechnet Soukou, der bisher zu den Essener Aktivposten gehört, bereitet dem RWE-Trainer vor dem Wattenscheid-Spiel allerdings einige Sorgen. Wegen Beschwerden am operierten Knie (unter anderem Kreuzbandriss), offenbar verursacht durch eine Überbelastung, musste der 22-Jährige das Training abbrechen. Sein Einsatz ist äußerst fraglich.

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