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Galopp: Doppelpack von Pascal Werning

Optimaler Start in Dortmund – Top-Debüt für Trainer Hammer-Hansen.

Bei der Wahl zum Dortmunder „Sportler des Jahres“ schaffte er es nicht ganz nach oben, doch dafür gelang ihm am Dienstag auf der Heimatbahn ein seltener Doppelerfolg. Der Auftakt des PMU-Renntages auf der Galopprennbahn Dortmund-Wambel stand ganz im Zeichen von Pascal Jonathan Werning. „Bei meinem letzten Doppelsieg war ich vielleicht 16 Jahre alt“, sagte Werning. „Und in Dortmund habe ich noch nie zwei Siege an einem Tag geschafft.“

Zuerst steuerte er die sechsjährige Florayls in einem 1.800 Meter-Rennen zum Erfolg. „Mit der Stute von Ronny Heimburger komme ich gut zurecht, deshalb nahm er auch das Mehrgewicht für mich in Kauf.“ Eine gute Entscheidung, denn Werning brachte die 77:10-Chance Florayls auf der von Schnee und Regen sehr durchnässten Sandbahn in eine gute Ausgangsposition. Am Ende siegte sie sicher mit eindreiviertel Längen vor dem Außenseiter Golden Horse und Interception.

Im zweiten Rennen (2.500 Meter) saß Werning auf dem von seinem Vater Reiner Werning in Wambel trainierten Wallach Amor Fati und wieder war Werning nicht zu bezwingen. Er siegte sensationell mit dem 311:10-Außenseiter vor Moor Indigo und Freedom Time. Bei der Sportler des Jahres-Wahl in seiner Heimatstadt hatte Werning, der 1997 als 15-jähriger Auszubildender sein erstes Rennen gewann, den dritten Rang belegt. „Ich bin schon ein wenig enttäuscht, dass es nicht ganz geklappt hat. Aber ich werde versuchen, mit guten Leistungen noch mehr Menschen in Dortmund den Galoppsport näher zu bringen. Dann klappt es vielleicht beim nächsten Mal.“

Einen sensationellen Einstand in seine neue Karriere als Trainer feierte anschließend der ehemalige Jockey Lennart Hammer-Hansen: Mit Paper Moon im Besitz des Turf Club Baden gewann der Däne, der im Herbst in Iffezheim seine Stallungen bezog, sein erstes Rennen als Trainer. Mit Bertrand Flandrin im Sattel siegte Paper Moon (84:10) leicht in dem Altersgewichts-Rennen über 1.700 Meter mit sechs Längen Vorsprung. Die Plätze belegten Southampton und Diplomat.

Einen weiteren Erfolg für die Iffezheimer Trainingszentrale verpasste der von Marion Rotering betreute Huan im Kallisto-Rennen nur knapp. Sabrina Wandt rettete sich auf Liro (Trainer Christian von der Recke/Weilerswist) über die 1.950 Meter lange Distanz gerade noch ins Ziel gegen den heranstürmenden Huan. Das Rennen zählte zu den sportlichen Höhepunkten des Abends. Zuvor hatte Takeda Shingen(60:10), trainiert von Helga Dewald, mit Daniele Porcu gewonnen. Der Düsseldorfer Porcu verbuchte später mit der Stute All Again (52:10) aus dem Stall von Peter Schiergen (Köln) noch einen weiteren Sieg.

In der „Wettchance des Tages“ über 1.950 Meter siegte D’este (119:10) vor Touch of Gold, Cyrus Sod und Gods Gift. Die Quote der Viererwette betrug 200.000:10. Das heißt, nur ein Wetter tippte die vier Pferde in der richtigen Reihenfolge mit einem Grundeinsatz von 50 Cent pro Wette. Dafür kassierte er die garantierten 10.000 Euro Gewinnausschüttung.

Foto: „Marc Rühl – DRV“

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