Startseite / Fußball / Regionalliga / Regionalliga West / Wattenscheid 09: Burak Kaplan wieder dabei

Wattenscheid 09: Burak Kaplan wieder dabei

Ridvan Avci muss gegen FC Kray Gelbsperre absitzen.

Der „kollektiven Glanzleistung“ soll nun gleich der nächste Schritt folgen. Beim abstiegsbedrohten West-Regionalligisten SG Wattenscheid 09 herrscht nach dem 1:0-Auftaktsieg bei Titelaspirant Rot-Weiß Oberhausen und vor dem Duell mit dem FC Kray am Samstag ab 14 Uhr erst einmal Hoch-Stimmung. Dank des Erfolgs bei den „Kleeblättern“ zum Einstand des neuen Trainers Farat Toku (Foto) verließen die Lohrheide-Kicker die Abstiegsplätze. „Nur weil wir RWO besiegt haben, darf man jetzt keine Wunderdinge von uns erwarten“, dämpft Toku, der seit Anfang des Jahres im Amt ist, im Gespräch mit MSPW ein wenig die Erwartungshaltung. „Fakt ist aber, dass wir einen sehr guten Start hingelegt und damit die Leistungen aus der Vorbereitung bestätigt haben. Das gibt Selbstvertrauen.“

Eine Mini-Euphorie, die seine Mannschaft nun mit in das Nachbarschaftsduell gegen den direkten Konkurrenten Kray nehmen soll. „Ausschlaggebend für den Sieg in Oberhausen war eine im taktischen Bereich über 90 Minuten hochkonzentrierte Leistung. Die Abläufe passten, wir haben die Räume eng gemacht und dort, wo es nötig war, Überzahl geschaffen. Daran wollen wir anknüpfen.“

Gegen die punktgleichen Essener gibt es eine Art „Klassentreffen“. Mit Adrian Schneider, Felix Clever, Benjamin Jacobs, Felix Stahmer, Stefan Grummel und Demir Tumbul stehen gleich sechs ehemalige FCK-Spieler im Wattenscheider Aufgebot. Die meisten waren Tokus Vorgänger Christoph Klöpper (war von Juli bis Oktober 2013 für Kray sowie bis Mitte Dezember für Wattenscheid tätig) gefolgt. Immerhin drei Spieler mit Wattenscheider Vergangenheit (Torhüter Philipp Kunz, Ömer Akman und Eric Yahkem) sind im Essener Kader zu finden. „Das spielt keine Rolle mehr, sobald die Partie angepfiffen ist“, sagt Toku.

Bei seinem ersten Heimspiel als Wattenscheider Trainer kann Toku nicht auf Ridvan Avci (fünfte Gelbe Karte) zurückgreifen. Dafür kehrt Burak Kaplan nach abgelaufener Gelbsperre (bereits zehn Verwarnungen) zurück.

 

Das könnte Sie interessieren:

Elf markante Streifen: Alemannia Aachen stellt Karnevalstrikot vor

Gemeinsames Motto mit Karnevalsverein: „#11Jeckenein11er“.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.