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RL West: Siege für RWE und Alemannia

Essens „Joker“ Tim Hermes verdirbt Grammozis-Debüt beim VfL.
Der Traditionsverein Alemannia Aachen hat seine Titelambitionen am 21. Spieltag in der Regionalliga West eindrucksvoll unterstrichen. Eine Woche nach dem 1:0 im „Gipfeltreffen“ vor mehr als 30.000 Zuschauern gegen Verfolger Rot-Weiss Essen fuhr die Mannschaft von Trainer Peter Schubert einen eindrucksvollen 4:0 (1:0)-Auswärtssieg bei der U 23 von Fortuna Düsseldorf ein, blieb damit auch im 14. Spiel in Serie ohne Niederlage und festigte den ersten Tabellenplatz.

Vor 2.100 Zuschauern im Düsseldorfer Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich brachte Mittelfeldspieler Rafael Garcia (35.), den Schubert im Vergleich zum Essen-Spiel neu in die Mannschaft genommen hatte, die Alemannia vor der Pause 1:0 in Führung.

In der zweiten Halbzeit handelte sich Fortuna-Offensivspieler Mahsun Jusuf nach einem rüden Einsteigen gegen Aachens Torhüter Frederic Löhe wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte ein (55.) und die Gäste nutzten ihre Überzahl konsequent aus. Dennis Dowidat (57.) erhöhte auf 2:0 und in der Schlussphase machten die beiden „Joker“ Fabian Graudenz (83.) und Maciej Zieba (86.) alles klar. Schon das Hinspiel am Tivoli hatte die Alemannia gegen die Fortuna-Reserve 3:0 gewonnen.

RWE-Trainer Marc Fascher beweist glückliches Händchen

Mit einem 1:0 (0:0)-Heimsieg gegen die U 23 des VfL Bochum kehrte Alemannia Aachens direkter Konkurrent Rot-Weiss Essen gleich wieder in die Erfolgsspur zurück und bleibt in Heimspielen ohne Niederlage. Dabei bewies RWE-Trainer Marc Fascher ein glückliches Händchen, denn der nach gut einer Stunde eingewechselte Mittelfeldspieler Tim Hermes (72.) erzielte vor 7.214 Zuschauern den erlösenden Siegtreffer.

Nur einen Kurzauftritt legte Bochums Abwehrspieler Kevin Brümmer an der Hafenstraße hin. Wegen einer Tätlichkeit sah der 22-Jährige nur sechs Minuten nach seiner Einwechslung die Rote Karte (79.).

Bei den Gästen, die weiterhin einen Abstiegsplatz belegen, missglückte der Einstand des neuen VfL-Trainers Dimitrios Grammozis ausgerechnet an einer früheren Wirkungsstätte. Der 36-Jährige war in der Zweitliga-Saison 2006/2007 für RWE am Ball. „Es ist ein bitterer Abend für uns, denn die Mannschaft hat dem Gegner Paroli geboten und viel Herz gezeigt“, zog Grammozis sein Fazit. „Bochum hat uns das Leben schwer gemacht, aber wir haben diesen Arbeitssieg erzwungen und sind weiter voll im Rennen“, meinte sein Essener Kollege Fascher.

„Wir hatten uns nach dem Aachen-Spiel geschworen, eine neue Serie zu starten. Das war schon mal ein guter Anfang“, sagte RWE-Angreifer Sven Kreyer (Foto) nach dem Duell mit seinem Ex-Klub gegenüber MSPW.

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