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Essens Tim Hermes: „Sind weiter voll im Rennen“

MSPW berichtet im kicker-Sportmagazin (16. Februar).

Mit etwas Wut im Bauch schoss Tim Hermes (Foto rechts) den Aufstiegsaspiranten Rot-Weiss Essen zum mühsamen 1:0-Derbysieg gegen die U 23 des VfL Bochum und sorgte dafür, dass RWE dem Spitzenreiter Alemannia Aachen dicht auf den Fersen bleibt. „Ich war schon ein wenig enttäuscht, dass ich nicht von Anfang an spielen durfte“, gab Hermes im Gespräch mit dem kicker ehrlich zu: „Umso schöner, dass ich der Mannschaft doch noch helfen konnte. Es war ein dreckiger Sieg, mit dem wir weiter voll im Rennen sind.“

Nach dem herben 0:1-Dämpfer im Rekordspiel am Aachener Tivoli wollte RWE-Trainer Marc Fascher (46) durch einige Veränderungen in der Startelf neue Reizpunkte setzen. Max Dombrowka ersetzte den gesperrten Richard Weber, für Tim Hermes und Marwin Studtrucker sollten Neuzugang Björn Kluft und Tobias Steffen für mehr Torgefahr über die Außenbahnen sorgen. Kluft, dem die fehlende Bindung und Spielpraxis anzusehen war, aber auch Steffen blieben blass und deutlich unter ihren Möglichkeiten. Erst durch die Hereinnahme des späteren Siegtorschützen Hermes und des agilen Studtrucker nahm das RWE-Spiel Fahrt auf, so dass am Ende zumindest ein „Arbeitssieg“ heraussprang.

Auch Angreifer Sven Kreyer, der gegen seinen Ex-Klub besonders motiviert war und den Siegtreffer mit einer enormen Willensleistung vorbereitete, war erleichtert. „Wir hatten uns nach dem Aachen-Spiel geschworen, eine neue Serie zu starten. Das war schon mal ein guter Anfang“, so der 23-Jährige. Am kommenden Sonntag soll im prestigeträchtigen Derby bei RWO der nächste Schritt folgen.

Der ehemalige Essener Profi und neue VfL-Trainer Dimitrios Grammozis war nach seinem Punktspiel-Debüt trotz der Niederlage an alter Wirkungsstätte nicht unzufrieden: „Für uns war durchaus mehr drin. Die Mannschaft hat Herz gezeigt.“

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