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Rödinghausen: Siek freut sich nun auf Verl

Samstag steht das Ostwestfalen-Derby an der Poststraße an.

Auf diesen Moment musste der Aufsteiger SV Rödinghausen nicht weniger als 113 Tage warten. Das – unter dem Strich ungefährdete – 3:0 (1:0) gegen den KFC Uerdingen 05 war der erste Sieg seit dem 7:1 im Derby gegen den SC Wiedenbrück Ende Oktober. Großen Anteil am Erfolg über die Krefelder hatte SVR-Kapitän Sören Siek (Foto). Ausgerechnet an seinem 29. Geburtstag erzielte der Mittelfeldspieler sein erstes Saisontor zum 1:0, das für die Gastgeber schon früh die Weichen stellte.

„Der Treffer hat uns die nötige Sicherheit gegeben“, analysierte Siek, der seinen Vertrag in Rödinghausen bis 2016 verlängert hat. „Wir hätten uns allerdings schon bis zur Halbzeit ein größeres Polster verschaffen können.“ Dafür sorgte in der zweiten Halbzeit Florian Rüter mit den beiden weiteren SVR-Toren. Spätestens nach dem Platzverweis gegen Uerdingens Fabian Fahrian war die Begegnung entschieden.

Mit vier Punkten aus zwei Partien kann sich der Start des Aufsteigers aus Ostwestfalen in das Jahr 2015 durchaus sehen lassen. „Wir wollten das 1:1 bei Viktoria Köln unbedingt vergolden“, sagt Siek. „Seit der Winterpause sind wir alle noch enger zusammengerückt. Dazu tragen nicht zuletzt auch die Neuzugänge bei. Uns alle eint ein Ziel: Wir wollen auch in der kommenden Saison in der Regionalliga an den Start gehen“, so der gebürtige Bielefelder, der – wie nahezu alle SVR-Spieler – noch einer anderen Tätigkeit (Versicherungskaufmann im Innendienst) nachgeht und sich nun auf das Derby am Samstag beim SC Verl freut.

Siek und Co. sorgten mit ihrem Erfolg auch dafür, dass sich die Laune beim über weite Strecken harmlosen KFC in Richtung Nullpunkt bewegt. In der Tabelle fiel die Mannschaft von Trainer Murat Salar hinter den nun punktgleichen SVR (je 26 Zähler) zurück. Noch bitterer: Seit sieben Spielen und exakt 654 Minuten erzielte Uerdingen keinen Treffer mehr. In dieser Zeit könnte man sich mehr als sieben „Tatorte“ hintereinander anschauen.

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